Zwischen Schnoor & Schlachte

Eine dreitägige Kunst-Nacht im Schnoor

Freuen sich auf die Nacht – die nunmehr vierte „Nacht der schönen Künste“ im Schnoor: Ruth Cordes aus Syke (l.) und Ute Bescht. Foto: KUNST IM SCHNOOR
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Freuen sich auf die Nacht – die nunmehr vierte „Nacht der schönen Künste“ im Schnoor: Ruth Cordes aus Syke (l.) und Ute Bescht.

Bremen – Sie wird so langsam zu einer schönen Tradition, die mit viel privatem Engagement auf die Beine gestellte „Nacht der schönen Künste“ im Schnoor. Sie soll Bremens pittoreskes Quartier abseits aller Touristenströme in den Fokus rücken. Als lebendiges Viertel für Bremer und Butenbremer mit Lokalen und Galerien, in denen sich – ja! – die schönen Künste entdecken lassen. Nun ist es einmal wieder so weit.

Die „Nacht“, sie besteht dieses Mal wieder aus drei Terminen – zwei lange Abende und ein Nachmittag sind es bei genauerer Betrachtung, nämlich: Freitag, 20. März, 18 bis 22 Uhr, Sonnabend, 21. März, ebenfalls 18 bis 22 Uhr, sowie Sonntag, 22. März, 15 bis 18 Uhr. „Wir laden alle Bremer und interessierte Gäste ein, den Schnoor nach den touristisch orientierten Öffnungszeiten zu besuchen und sich ,ein Bild‘ zu machen, wie es sich hier lebt und arbeitet“, sagen Ruth Cordes und Ute Bescht – die Organisatorinnen. Titel und Motto der nunmehr vierten „Nacht der schönen Künste“ im Originalton: „Die Welt [fem.] – Bilder von Frauen“.

Fünf Galerien sind dieses Mal dabei – eben das Bremer Atelier der Syker Künstlerin Cordes an der Marterburg 7a, der „Ausspann“, „Art 15“, die „Speichergalerie“ und „Art 55“. Das Programm beginnt am 20. März um 18.15 Uhr mit einer Vernissage bei Ruth Cordes, die Malerei und Grafik zeigt. Mit von der Partie: Scarlett Fink (Skulpturen und Malerei) und Elisabeth Fitting (Skulpturen und Digitalkunst). Melanie Neuhöfer und Karsten Block (beide: Gesang und Gitarre) spielen dazu als „Goldilocks and the Nightingale“ Folk-Songs der 60er und 70er Jahre.

Im „Ausspann“ beginnt das Programm am 20. März um 19 Uhr – ebenfalls mit einer Vernissage. Hier ist auch wieder Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) dabei. „Mehr grün“, so heißt ihre Präsentation. Stahmann benutzt für ihre Zeichnungen aber durchaus noch mehr Farben! Ruth Degenhardt zeigt im „Ausspann“ Tonskulpturen, Doris Lenkeit Malerei, Marianne Huus Skulpturen und Ronald Phillips Digitalkunst.

Das Künstlerhaus „Art 15“ zeigt „pralle Weiblichkeit, sinnliche Darstellungen, provozierende Skulpturen“. Ganz neu ist derweil der Kunstsalon „Art 55“. Karola Bösch hat ihn im früheren Antikenmuseum an der Marterburg 55-58 eröffnet.

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