ZWISCHEN SCHNOOR & SCHLACHTE

Bremerhavener schreibt Gedichte über Mützen

„Das Leben der Mützen“ beschäftigt den Bremerhavener Autor Eberhard Pfleiderer. Foto: HERVÉ MAILLET

Bremen – Der Bremerhavener Autor Eberhard Pfleiderer, Jahrgang 1947, hat schon über die unterschiedlichsten Dinge geschrieben. Seine Bücher tragen Titel wie „Tanz der Grundrechte“, „Das Schälen der jungen Jahre“ und „Warten“. Und nun? Nun kommt „Das Leben der Mützen“, eine Sammlung von Kurzprosa und Lyrik mit Fotos von Hervé Maillet.

„Das Leben der Mützen“? Der Titel ist wörtlich zu nehmen. Pfleiderer pflegt eine Leidenschaft für Kopfbedeckungen. Das ist auch gut so, denn in Bremerhaven, da weht ja oft eine steife Brise. Bloß nicht erkälten! Andererseits – wo der Wind kräftig weht, da wird‘s auch nicht langweilig. Bleibt ja immer alles schön in Bewegung.

So gibt es also eine Menge zu berichten aus dem Leben von Pfleiderers Mützen. Das Buch zum Thema ist im Bremer Sujet-Verlag erschienen (136 Seiten, Preis: 14,80 Euro). „In 61 lyrischen und prosaischen Texten schreibt er über alle möglichen Hüte; von der Pelzmütze bis zum Zylinder ist alles dabei“, heißt es beim Verlag.

In Pfleiderers Texten „geht es darum, was die Mützen auf den Köpfen der Menschen treiben und wie sie diese auf ihre Weise beeinflussen“, sagt unterdessen ein Sprecher der Villa Sponte (Osterdeich 59b). „Die den Texten zugeordneten Farbfotografien von Hervé Maillet nehmen die literarischen Vorlagen mit Witz und Eigenwillen auf. Die Kombination von Fotos und Texten strahlt mit ihren zahlreichen augenzwinkernden inneren Widersprüchen reichlich Witz und Humor aus.“

Davon überzeugen kann sich das geneigte Publikum – mit und ohne Kopfbedeckung, ganz nach Belieben – nun bei einer Buchpremiere in der Villa Sponte. Sie beginnt am Freitag, 21. Februar, um 19 Uhr. Bei der Buchpremiere sind Mützenfotos und -Texte an den Wänden des Veranstaltungsraums der Villa Sponte zu sehen. Der Autor geht zu den einzelnen Fotos und trägt die dazu passenden Texte vor. Maillet und Pfleiderer erzählen von ihrer Arbeit am Mützen-Projekt – und kommen dabei, so der Plan, mit dem Publikum ins Gespräch. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. THOMAS KUZAJ

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