ZWISCHEN SCHNOOR & SCHLACHTE

Der vierte Stern am Bremer Marktplatz

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Beata und Konstantin Kostelidis freuen sich über den vierten Stern für ihr Hotel.

Sag mir, wie viel Sternlein stehen. . . an der Fassade des Hotels „Classico“ am Bremer Marktplatz? Nun, vier sind es jetzt. Vier Sterne. Das Upgrade ist die Folge einer Erweiterung des Hauses auf 35 Zimmer, sagt ein Sprecher.

Bremen - Es fing alles eher klein an – vor einigen Jahren: 2006 eröffnete die Gastwirte Beata und Konstantin Kostelidis am Marktplatz das Café „Classico“, ein Kaffeehaus, das Bremer wie Bremen-Besucher gleichermaßen schätzen. Der Hotelbetrieb kam peu à peu hinzu, sprich: Drei Jahre nach der Eröffnung wurde das Café um ein Hotel im gleichen Hause erweitert.

Mit zunächst vier Zimmern ging das Hotel „Classico“ (an diesem Ort ja buchstäblich) auf den Markt. In den folgenden Jahren wuchs das Hotel dann jährlich um vier bis acht Zimmer. „Wir haben jede Gelegenheit genutzt, wenn ein Mieter im Hause auszog, und so sukzessive unser Hotel erweitert“, erklärt Konstantin Kostelidis die Strategie.

Im vergangenen Jahr folgte die letzte Erweiterung auf nunmehr 35 Zimmer, davon drei Suiten. Beata Kostelidis hat auf eine individuelle Gestaltung der Räume geachtet. Es sind themenbezogene Inszenierungen, die Zimmer tragen Namen wie „Villa Italia“, „Kapstadt“ und „Coco Chanel“. Der Ausblick unterdessen ist stets durch und durch bremisch – entweder über die Dächer der Böttcherstraße oder auf Marktplatz und Roland. „Wir sind das einzige Hotel Bremens mit Blick auf das Weltkulturerbe Bremer Rathaus“, so Beata Kostelidis.

„Chlorreiche Tage“ in der Vahr

Ortswechsel – vom Marktplatz in die Vahr, vom Hotel in die Badeanstalt. Oder so. Nun, im Kultursalon der Gewoba (Emil-Sommer-Straße 1a) hat die neue Saison begonnen. Am Freitag, 20. September, wird dort der Comedian Robbi Pawlik alias „Bademeister Rudi Schaluppke“ erwartet. Um 20 Uhr präsentiert er im Kultursalon sein neues Programm „Chlorreiche Tage“. Schaluppke „erinnert daran, dass man Wasser nicht digitalisieren kann“, heißt es in einer Vorschau. „Er zelebriert den analogen Zauber des feuchten Milieus, indem er seine Badegäste in die Dusche schickt.“ Kurzum: „Er redet, rockt, und rappt, bis der letzte Zuhörer merkt: Ein Bademeister ist auch Entertainer.“

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