ZWISCHEN SCHNOOR & SCHLACHTE

Stahmann und die Stadtmusikanten

Die Syker Künstlerin Ruth Cordes in ihrem Schnoor-Studio an der Marterburg. Foto: KUZAJ

Bremen – Bremens Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) zeichnet gern – mit Buntstiften und mit viel Humor, auf Facebook zum Beispiel ist das immer mal wieder zu sehen. Und demnächst auch im Schnoor. Hier – an der Marterburg – hat die Syker Künstlerin Ruth Cordes ihr Bremer Studio. Und hier organisiert sie – zum nunmehr dritten Mal – die „Nacht der schönen Künste“ im Schnoor. Genauer gesagt, handelt es sich um Nächte der schönen Künste.

Los geht es am Freitag, 30. August, um 17 Uhr (open End). Am Sonnabend, 31. August, beginnt der Spaß ebenfalls um 17 Uhr (open End). Und am Sonntag, 1. September, ist die Nacht eher ein Tag – Öffnungszeit: 14 bis 20 Uhr. Neben Cordes mit ihrem Studio sind das Künstlerhaus „Art 15“, die Galerie Haese, das Künstlerhaus „Ausspann“ und die „Speichergalerie“ dieses Mal mit von der Partie.

Als (freiwilliges) Motto gilt die 200-Jahr-Feier des Märchens von den Bremer Stadtmusikanten. „Etwas Besseres als den Tod findest Du überall. . .“ – das Zitat soll aus Sicht der Gegenwart künstlerisch beleuchtet werden. Cordes: „In Anlehnung an dieses Zitat sind vielerlei Bezüge denkbar: Altersarmut, Klimawandel, Flüchtlingskrise, aber auch Aspekte wie Ethik und Religiosität. Grenzen gibt es keine!“ Und: „Bei genauerer Betrachtung beschreibt das Märchen eine Sozialutopie.“

Janine Jaeggi, Erfinderin des Bremer Samba-Karnevals, eröffnet das Spektakel am Freitag mit ihrem „Stelzen-Art“-Ensemble. Freitag und Sonnabend ist zudem die Sängerin Nia Wohlgemuth dabei.

Neben Senatorin Stahmann stellen bei Cordes aus: Dietmar Brandstädter (3-D-Collagen), Peter Creuzburg aus Bruchhausen-Vilsen (Zeichnungen, Radierungen), Scarlett Fink (Malerei), Elisabeth Fitting (Digitalkunst), Karin Friedrichs (Malerei), Elisabeth Schuller-Köster (Skulpturen) und Ilona Tessmer (Druckgrafik). Und bei Ute Bescht im Künstlerhaus „Art 15“: Franz Kranitz, Urnen-Kunstmaler und Künstler aus Dötlingen. THOMAS KUZAJ

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