ZWISCHEN SCHNOOR & SCHLACHTE

Swingender Frühschoppen

Zeit für Swing: André Rabini tritt mit seinem Sextett beim Oberneulander Jazzfrühschoppen auf. Foto: REINDERS

Bremen – André Rabini ist weithin bekannt als Frontmann der „Swingin’ Fireballs“, doch der Sänger und Conférencier macht noch einiges mehr. So pflegt er mit seinem Sextett den Sinatra-Sound der frühen 60er – zum Beispiel beim nunmehr elften Oberneulander Jazzfrühschoppen, zu dem der Förderkreis Overnigelant und der Förderverein Lür-Kropp-Hof am Sonntag, 25. August, in den Park des Lür-Kropp-Hofs (Rockwinkeler Landstraße 5) einladen. In der Zeit von 11 bis 14 Uhr wird dort mit dem „André Rabini Sextett“ gefeiert – bei schlechtem Wetter, was es in Bremen ja gelegentlich geben soll, nicht im Park, sondern m Flett und auf der Diele des historischen Bauernhauses.

Kleiner Ortswechsel in die Vereinigten Staaten, kurzer Ausflug in die Musikgeschichte: Anfang der 60er Jahre trat Frank Sinatra mit dem Sextett des US-Jazzvibraphonisten Red Norvo (1908 bis 1999) auf. Es war eine prägende Zusammenarbeit – Arrangements und Instrumentierung der Songs reizten den Bremer Rabini so sehr, dass er es selbst einmal versuchen wollte mit der Sextett-Besetzung und mit diesem Sound. Voilà: „Wie Frank Sinatra präsentiert Rabini mit seinem Sextett ein Klangerlebnis, das sich durch den einzigartigen Sound des Vibraphons in Kombination mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, Saxophon und mehrstimmigen Gesängen auszeichnet“, heißt es nun in einer Vorschau. Und: „Darüber hinaus bedient sich Sänger und Conférencier Rabini, der nationale und internationale Erfolge verzeichnen kann, sowohl klassischer Evergreens als auch ausgesuchter Titel, die man nicht jeden Tag hört.

Neben Rabini (Gesang) beim Oberneulander Jazzfrühschoppen mit von der Partie: David Jehn (Kontrabass), Hanno Bonßdorf (Gitarre), der Oberneulander Schlagzeuger und Percussionist Maximilian Suhr und Philip Andronic (Vibraphon). Sowie Matthias Steinkopf (Saxophon, Flöte, Percussion), der musikalische Leiter und Arrangeur der Band. „Geboten wird ein Programm für alle, die frisch verliebt, dauerverliebt oder einfach nur musikverliebt sind“, so ein Sprecher. Der Eintritt ist frei. THOMAS KUZAJ

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