Vorstellung von „Monsieur Claude 2“

Erfolgs-Regisseur besucht die Bremer „Gondel“

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Das Leben steckt voller Überraschungen – nicht zuletzt für Claude (Christian Clavier) und Marie Verneuil (Chantal Lauby).

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Die Eheleute Claude und Marie, Eltern von vier Töchtern, hatten sich das alles anders vorgestellt, ganz anders. Dann aber heiraten drei der Töchter keine katholischen Franzosen.

Die eine ist mit einem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann zusammen, die andere mit einem muslimischen Rechtsanwalt, die dritte heiratet einen chinesischstämmigen Banker. Gegenseitige Vorurteile schießen buchstäblich ins Kraut. Am Ende ruhen alle Hoffnungen der Eltern auf der jüngsten Tochter. Und die offenbart eines Tages den Plan, tatsächlich einen katholischen Schauspieler heiraten zu wollen. Einen Schwarzen von der Elfenbeinküste. Und schon nimmt der wilde Wirbel der Vorurteile wieder Fahrt auf.

Aus diesem Stoff ist die Filmkomödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ des französischen Regisseurs und Drehbuchautors Philippe de Chauveron gemacht, die 2014 zu einem großen Erfolg wurde. Und was soll man sagen? Jetzt hat de Chauveron eine Fortsetzung gedreht. „Monsieur Claude 2“ kommt in Deutschland am Donnerstag, 4. April, in die Kinos.

Und an eben diesem Donnerstag kommt Philippe de Chauveron nach Bremen. Er wird zur 16.30-Uhr-Vorstellung seiner Komödie im Schwachhauser Kino „Gondel“ erwartet. „Anlässlich des Besuchs läuft die Vorstellung mit der Originalversion mit deutschen Untertiteln“, so Kino-Manager Robert Erdmann.

Worum geht‘s in „Monsieur Claude 2“? Darum:„Als echter Kosmopolit rafft sich Monsieur Claude nun sogar auf, allen Heimatländern seiner bunten Schwiegerschar einen Besuch abzustatten“, heißt es beim Filmverleih. Aber dann freuen er und seine Frau sich doch auf das Großelterdasein in der französischen Provinz. 

Doch: „Abermals haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht. Als die ihnen erklären, dass mit diesen Ehemännern im konservativen Frankreich auf keinen grünen Zweig zu kommen ist und sie deshalb mit Kind und Kegel im Ausland ihr Glück suchen werden, sind die Gesichter der Großbürger plötzlich sehr lang.“ Und die Komödie nimmt ihren Lauf.

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