ZWISCHEN SCHNOOR & SCHLACHTE

Eine Urkunde für Oliver Fröhlich

Urkundenübergabe im Rathaus: Blumenthals neuer Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich (l.), Bürgermeister Andreas Bovenschulte (Mitte) und Beiratssprecher Hans-Gerd Thormeier. Foto: RATHAUS
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Urkundenübergabe im Rathaus: Blumenthals neuer Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich (l.), Bürgermeister Andreas Bovenschulte (Mitte) und Beiratssprecher Hans-Gerd Thormeier.

Bremen – Es war schon eine Überraschung, als der Blumenthaler Beirat im Februar Ortsamtsleiter Peter Nowack von der SPD abwählte. Nowack bekam damals nur fünf von 17 Stimmen. Zwölf Stimmen hingegen entfielen auf seinen parteilosen Gegenkandidaten Oliver Fröhlich aus Beverstedt. CDU, Grüne, Linke, FDP, die „Partei“ und die AfD hatten für Fröhlich gestimmt. Kritiker warfen Nowack vor, zu stark polarisiert zu haben.

Seit dem 1. Juni ist Fröhlich nun offiziell im Amt. Und inzwischen ist er es auch richtig offiziell, sprich: mit Urkunde. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat dem neuen Blumenthaler Ortsamtsleiter nämlich dieser Tage im Rathaus die Ernennungsurkunde überreicht.

Bovenschulte: „Ich wünsche Oliver Fröhlich ein glückliches Händchen und eine erfolgreiche Amtszeit.“ An dem Termin im Rathaus nahm auch Beiratssprecher Hans-Gerd Thormeier (CDU) teil. Ortsamtsleiter Fröhlich freut sich auf seine Aufgabe und nannte die Entwicklung des Berufsschulcampus und die Förderung der Jugendbeteiligung in Blumenthal als erste wichtige Schwerpunkte in seinem neuen Amt.

Musikschule: Loblied auf den Direktor

Nach 40 Jahren im Dienst der Freien Hansestadt Bremen ist der Direktor der Musikschule, Andreas Lemke, jetzt von Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz in den Ruhestand versetzt worden. „Über viele Jahre hinweg hat er mit seiner Kompetenz und Begeisterung für die Musik die Musikschule und ihre Entwicklung zu einem Kompetenzzentrum der musischen Bildung in Bremen maßgeblich mitgestaltet“, sang die Sozialdemokratin ein Loblied auf Lemke. „Seine Auffassung, dass allgemein zugängliche musische Angebote ein unerlässliches, sinnstiftendes Gegengewicht zur Beschleunigung unserer Zeit darstellen, waren ihm stets Richtschnur. Diese klare Haltung schätze ich sehr.“

Lemke, Jahrgang 1954, machte in seiner Geburtsstadt Hamburg Abitur und absolvierte ein pädagogisches und künstlerisches Studium an der Hochschule für Künste Bremen und der Folkwanghochschule Essen. 1981 legte er die staatliche Musiklehrerprüfung ab. Als Cellist spielte Lemke im Westfälischen Sinfonieorchester und im Barockorchester des „Forums Alte Musik“ der Hochschule für Künste. 1982 wurde er Musiklehrer bei der damaligen Jugend- und Volksmusikschule Bremen. Ab 2015 leitete er die Einrichtung. THOMAS KUZAJ

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