Zweites Deck mit XXL-Plätzen

Brepark erweitert Komfortzone im Brill-Parkhaus

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Das Band ist zerschnitten: Brepark-Chefin Erika Becker und Staatsrat Jens Deutschendorf öffnen das zweite XXL-Parkdeck im Parkhaus am Brill.

Bremen - Die Brepark vergrößert ihren Komfortbereich. Die kommunale Parkhausgesellschaft hat am Freitag im Parkhaus Am Brill ihr zweites XXL-Parkdeck mit extrabreiten Stellflächen eröffnet. Die zweite Parkebene verfügt jetzt über 77 Komfortstellplätze. Bislang waren es 120 herkömmliche. Damit verfügt das Brill-Parkhaus jetzt über 149 XXL-Parkplätze.

„Die hohe Auslastung des seit 2009 vorhandenen XXL-Parkdecks hat uns gezeigt, dass wir weitere extrabreite Parkplätze für unsere Kunden benötigen“, sagt Brepark-Chefin Erika Becker. Verkehrs-Staatsrat Jens Deutschendorf verweist auf die hohe Qualität und die modernsten Ansprüche der Bremer Parkhäuser. „Die Brepark hat ein gutes Gespür für die Kunden.“ Der Komfort schlägt zu Buche – mit 30  Cent Aufschlag pro halber Parkstunde. Wer sein Auto 30  Minuten auf einem XXL-Parkplatz abstellt, zahlt 1,10  Euro. Die Höchstgebühr liegt in der Zeit von 7  bis 19 Uhr bei zwölf Euro, in der Nachtzeit 5,50 Euro.

Auch im Parkhaus Am Dom (Violenstraße) steht ein XXL-Deck zur Verfügung. Das macht in der City mehr als 220 extrabreite Parkplätze.

Extrakräfte im Einsatz

Die Brepark bewirtschaftet derzeit neun Parkhäuser, davon sieben in der City zwischen Theater und Stephaniviertel sowie zwei in Vegesack, Quartiersgaragen, vier Park-&-Ride-Anlagen sowie großflächige Parkplätze in der Überseestadt mit einem Gesamtangebot von 12 000 Stellplätzen. In den Innenstadtparkhäusern (Am Brill, Am Dom, Martinistraße, Katharinenklosterhof, Mitte, Ostertor, Stephani) sind es rund 4 300, im jetzt aufgewerteten Brill-Parkhaus laut Becker 846.

Die Adventszeit stellt die Brepark vor besondere Herausforderungen. „Jetzt beginnt die Hochsaison“, sagt die Geschäftsführerin. „Unsere Parkhäuser laufen voll.“ Für die 55 Mitarbeiter gilt eine Urlaubssperre. Extrakräfte sind im Einsatz.

In den Parkhäusern sei besondere Aufmerksamkeit gefragt, ergänzt Becker. Es sei nicht immer einfach, die Abstände zu erkennen. „Tückisch sind die Warngeräusche im Auto, sie suggerieren Sicherheit.“ Die Brepark bietet weiterhin Parkhaus-Fahrstunden an.

je

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