Zwei-Städte-Staat mit zehn Ausstellern auf der „Grünen Woche“ in Berlin

Bremer Markenvielfalt

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Grünkohl-Öl aus der „Bremer Werftküche“ – eine Spezialität des Martinshofs, die auf der „Grünen Woche“ in Berlin präsentiert wird.

Bremen - Bremer Duft liegt in der Berliner Luft: Der Zwei-Städte-Staat präsentiert sich von heute, Freitag, bis Sonntag, 24. Januar, auf der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin auf einem Gemeinschaftsstand mit zehn Ausstellern und einem „repräsentativen Querschnitt der Bremer Marken- und Produktvielfalt“. Organisiert wird der Stand von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB).

Im kleinsten Bundesland produzieren, verarbeiten und veredeln international agierende Markenartikelhersteller, traditionsreiche kleine und mittelständische Familienunternehmen sowie Manufakturen ihre Produkte. „,Made in Bremen’ heißt es auf Bierflaschen, bei zartschmelzender Schokolade, aromatischem Kaffee und fangfrischem Nordsee-Fisch“, sagt eine WFB-Sprecherin.

In Zahlen heißt das unter anderem: Die Nahrungs- und Genussmittelindustrie an der Weser macht einen Jahresumsatz von vier Milliarden Euro und hat in den vergangenen fünf Jahren rund 290 Millionen Euro am Standort investiert. Das jedenfalls ist auf der Homepage des Verbands (Nageb) nachzulesen. Die Branche beschäftigt etwa 9000 Mitarbeiter und ist nach dem Automobilbau der zweitstärkste Industriezweig. Laut Nageb arbeiten damit fast 18 Prozent aller Bremer Beschäftigten in der Nahrungsmittelindustrie. Und an der Weser werden pro Jahr acht Hektoliter Bier gebraut. Die „Grüne Woche“ sei eine hervorragende Gelegenheit, „den Wirtschaftszweig und vor allem Bremens Spitzenposition in dem Bereich zu präsentieren“, sagt Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD).

Einen Schwerpunkt des Messeauftritts bildet das Projekt „Biostadt Bremen“. Schonende Landbewirtschaftung, Regionalität und faires Handeln stehen im Mittelpunkt. An dem insgesamt rund 120 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand warten außerdem „jede Menge hanseatische Gaumenfreuden auf die Besucher“, heißt es. So werden Beck’s Bier und Craft-Biere der Marke „Hopfenfänger“ aus der Bremer Braumanufaktur ausgeschenkt. Neben kleinen, feinen Röstereien wie Lloyd-Kaffee aus der Überseestadt und Utamtsi-Biokaffee stammt auch „Papa Türk“ aus Bremen. Das grüne Getränk neutralisiert die „Knoblauch-Fahne“ nach dem Essen. Apropos Essen: Neben frischen Waffeln mit selbstgemachtem Apfelkompott, fruchtigen Konfitüren und hochwertigen Ölen vom Martinshof, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung, wartet selbstgemachtes Eis vom Biohof Kaemena auf probierfreudige Messebesucher. Die Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) und „Erlebnis Bremerhaven“ servieren auf der Messe Tipps zu Ausflügen und Tagestouren in Bremen und Bremerhaven auch abseits altbekannter Pfade, sagt die WFB-Sprecherin.

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