Bremen und die Region präsentieren auf der „Expo“ in Shanghai Lösungen für nachhaltige Mobilität

Zukunftsweisende Kompetenz

Bremen wächst in Shanghai – das Bild zeigt die Bauarbeiten am „Expo“-Stand in Halle B 2.

Bremen - Von Jörg Esser · Der Nordwesten nimmt Kurs auf den fernen Osten. In Shanghai beginnt am 1. Mai die Weltausstellung „Expo 2010“. Bremen mischt kräftig mit – und wird dabei von Bremerhaven und Oldenburg unterstützt.

Die Hansestadt präsentiert auf 500 Quadratmetern Zukunft, Energie, Mobilität, Wissenschaft, Natur und Kultur. Anders ausgedrückt: bremische Lösungen für die Welt.

Die Expo steht unter dem Leitthema „Better City,

Better Life“. Gesucht werden Perspektiven für ein besseres urbanes Leben. Unter anderem gibt es eine „Urban Best Practices Area“, einen 15  Hektar großen Sonderausstellungsbereich. In diesem werden „vorbildliche Praxisbeispiele“ zu Themen rund um nachhaltige Stadtentwicklung und technologische Innovationen in bebauter Umwelt präsentiert. Aus Deutschland mischen vier Städte mit – Freiburg, Düsseldorf, Hamburg und eben Bremen.

Der Stand der Bremer wird in Halle B 2 aufgebaut – einem ehemaligen Fabrikgebäude, das bereits in modernem Outfit glänzt. Die Hansestadt und die Nordwestregion zeigen bis Ende Oktober „zukunftsweisende Lösungen für eine nachhaltige Mobilität“, sagt Wirtschafts-Staatsrat Heiner Heseler. Das Spektrum reicht von Klimaforschung über Windenergie, Elektromobilität und Energiemanagement bis zum Car-Sharing. „Der Nordwesten präsentiert Kompetenz“, so Heseler. Kompetenz in Wirtschaft und Wissenschaft. Mit im Bremer Boot schwimmen unter anderem die Reederei Beluga, der Oldenburger Energiekonzern EWE, die Firma Kaefer Isoliertechnik sowie die Hochschulen Bremen und Bremerhaven, die Uni Oldenburg, die Jacobs University Bremen, die Hochschule für Künste, die Meeresforscher vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) sowie die Polarforscher vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) nach China. „Ein renommierter Kreis“ sei da versammelt, heißt es.

Die Fäden beim Expo-Auftritt zieht die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). Und deren Geschäftsführer Dr. Klaus Sondergeld macht die im Reich der Mitte prominentesten und beliebtesten Bremer zu Hauptdarstellern – die Bremer Stadtmusikanten. Sie lenken den Besucher durch sechs Themenbereiche, mischen sich immer wieder ein, sind so etwas wie die Moderatoren des Auftritts. Silhouetten von Windrädern werden zu sehen sein. Computersimulierte Werder-Kicker mischen mit. Das MARUM präsentiert einen Tiefseeroboter inklusive Simulationsanlage, die Hochschule Bremen setzt den Schwerpunkt auf die Bionik, die natürliche Vorbilder für moderne Technik nutzt.

Drei Millionen Euro kostet der Bremer Expo-Auftritt. Das Land gibt laut Heseler 700 000 Euro dazu. Der Rest kommt von den Partnern. „Wir haben keine Probleme, die Finanzierung darzustellen“, sagt der Staatsrat.

WWW.

bremen-expo2010.de

bremerhaven-expo2010.de

oldenburg-expo2010.de

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