Zuhause im Glück: Darauf sollten Sie beim Hausbau achten

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Perfekt vorbereitet ins Eigenheim: Planen Sie beim Hausbau jeden Schritt sorgfältig – von der Suche nach dem passenden Grundstück bis hin zur richtigen Absicherung als Bauherr.

Nie wieder Miete zahlen: Davon träumen viele Menschen und stürzen sich ins Abenteuer Hausbau. Eine Herausforderung, denn auf Ihrem Weg zum Eigenheim müssen Sie viele Hürden meistern. Lesen Sie hier, wie Sie sich als angehender Bauherr perfekt vorbereiten und teure Kostenfallen vermeiden.

Gut geplant ist halb gebaut

Zeit, Geduld und starke Nerven: Das benötigen Sie bereits vor dem eigentlichen Hausbau. Eine Faustregel lautet: Die Planung dauert genauso lange, wie der Hausbau selbst. Nehmen Sie sich diese Zeit – schließlich handelt es sich dabei um die wohl größte Investition Ihres Lebens.

Stellen Sie sich im Vorfeld folgende Fragen:

  • Was kann ich mir finanziell leisten?
  • An welchem Ort möchte ich (für immer) leben?
  • Wie groß soll das Haus sein?
  • Welchen Zeithorizont plane ich für den Hausbau ein?

Neben der Baufinanzierung gehört zur Planung auch der Kauf des passenden Grundstücks. Dabei müssen nicht nur Lage und Preis stimmen: Prüfen Sie im Rathaus Ihrer Kommune, ob für Ihren Traum-Bauplatz eine Baugenehmigung existiert. Das bewahrt Sie vor bösen Überraschungen und teuren Fehlkäufen.

Tipp: Im Bebauungsplan erfahren Sie auch, welche anderen Projekte in Ihrer unmittelbaren Nähe geplant sind. So wissen Sie, ob Ihnen nach dem Hausbau zum Beispiel die Aussicht erhalten bleibt – oder ein neues Objekt den Blick versperrt.

Hausbau: Richtig abgesichert zum Eigenheim

Sichern Sie sich als Bauherr ausreichend ab – vor, während und nach der Bauphase. Sonst droht Ihr Projekt Hausbau zu scheitern. Banken und Bausparkassen unterstützen Sie nur dann bei der Finanzierung, wenn der Rohbau gegen Feuer abgesichert ist. Später verlangen die Kreditgeber eine Gebäude-Versicherung für das fertige Eigenheim.

Mit dem ersten Spatenstich für Ihren Hausbau kommen weitere Pflichten auf Sie zu: Als Bauherr sind Sie für die Sicherheit auf Ihrer Baustelle verantwortlich und haften per Gesetz für Schäden an Personen und Sachen. Das kann für teure Schadenersatzansprüche sorgen – zum Beispiel:

  • Wenn ein spielendes Kind in einen Schacht auf Ihrer Baustelle fällt,
  • herabfallendes Baumaterial ein parkendes Auto beschädigt oder
  • sich Ihre Freunde verletzen, die Ihnen auf der Baustelle helfen.

Übrigens: Das Schild "Betreten verboten" befreit Sie als Bauherr nicht von Ihrer Verantwortung oder möglichen Schadenersatzansprüchen. Dies ist ein weit verbreitetet Irrglaube.

Empfehlenswert ist zudem eine Bauleistungsversicherung: Sie übernimmt die Kosten für Schäden durch „höhere Gewalt“ (Unwetter, Hagel, Blitz und Sturm) sowie Vandalismus.

Baufirma: Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet

Bei der Wahl Ihrer Baufirma gilt: Wählen Sie als Bauherr nicht den erstbesten Anbieter, nur weil er besonders günstig ist. Informieren Sie sich über dessen fachliche Kompetenz, Erfahrung und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Wie gut ein Anbieter ist, merken Sie häufig auch daran, wie gut Sie beraten werden. Holen Sie sich in jedem Fall mehrere Angebote ein und vergleichen Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wenn Sie sich für eine Baufirma entschieden haben, klären Sie Ihre Wünsche detailliert ab. Halten Sie die Vereinbarungen schriftlich fest: Im Bauvertrag werden alle Leistungen, Qualitätsstandards (dazu gehören auch die Art und Qualität der Baustoffe sowie die Ausstattung) und Kosten aufgeführt, die Sie mit der Baufirma vereinbart haben. Achten Sie dabei auf jedes Detail. Das erspart Ihnen im Nachhinein viel Ärger, sollte etwas nicht stimmen.

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