Neue Details

Zerstückelter Bremer: Streit um Geld das Mordmotiv?

Im Fall des zerstückelten 46-Jährigen aus der Bremer Neustadt stehen die Ermittlungen offenbar kurz vor dem Abschluss.
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Im Fall des zerstückelten 46-Jährigen aus der Bremer Neustadt stehen die Ermittlungen offenbar kurz vor dem Abschluss.

Im Fall des getöteten und zerstückelten 46-jährigen Mannes aus der Bremer Neustadt gibt es neue Details: Streit um Geld könnte das Motiv der mutmaßlichen Täter gewesen sein, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Nachfrage.

Bremen – Der 46-Jährige soll im April 2020 getötet worden sein; er ist vermutlich erdrosselt worden. Drei Bremer (31, 38 und 40 Jahre alt) sitzen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes in Untersuchungshaft. Zwei der Verdächtigen waren Mieter des Opfers.

Und zwei der drei Beschuldigten sollen im April 2020 das Haus des 46-Jährigen renoviert haben. Wie es jetzt weiter hieß, konnte der Mann die Arbeiten dann offenbar nicht bezahlen. Das führte zu einem Streit, an dessen Ende vermutlich die Tötung des Bremers stand. Vor dem Tod des Mannes soll durch körperliche Einwirkung die PIN für seine EC-Karte erpresst worden sein.

Geld abgehoben, Autos verkauft

Die Beschuldigten sollen mit der Karte 1.000 Euro abgehoben haben. Zudem sollen die Männer das Auto des alleinstehenden 46-Jährigen und den Wagen seiner Mutter verkauft haben, dem Vernehmen nach einen BMW und einen Mercedes.

Der Fall wurde lange Zeit als Vermisstensache geführt. Im November 2020 hatten Angehörige den 46-Jährigen vermisst gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits tot, zerstückelt und im Umland vergraben. Warum kam die Vermisstenmeldung so spät? Vom Mobiltelefon des Mannes waren zuvor immer mal wieder Nachrichten an Angehörige gekommen. Das Gerät sollen die drei Verdächtigen dem Mann abgenommen haben.

Ermittler: Suche nach Leichenteilen dauert an

Im Herbst vorigen Jahres führte ein Hinweis die Polizei zu Leichenteilen; der Vermissten- wurde zum Mordfall. Eine DNA-Analyse bestätigte, dass es sich bei gefundenen Leichenteilen um den 46-Jährigen handelte.

Ende Oktober hatte eine großangelegte Suche auf einem Acker in Posthausen-Wümmingen (mediales) Aufsehen erregt. Noch heute sind nicht alle Teile der Leiche gefunden worden; es fehlen Kopf, Hände und Füße. „Es wird noch gesucht“, hieß es bei der Bremer Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen in dem Fall sollen kurz vor dem Abschluss stehen.

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