Jubiläumskonzert: 25 Jahre „Buchtstraßenchor“

Zeit messen,

Spiel mit der Zeit – seit 25 Jahren gibt es den „Buchtstraßenchor“. Zum Jubiläum wird (natürlich) gesungen. - Foto: Alber

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Zeit? Wer hat schon noch Zeit in diesen Zeiten, von denen man nicht ganz genau zu sagen vermag, was es denn eigentlich für Zeiten sind. Zeiten ohne Zeit vielleicht. „Zeit“ jedenfalls ist das Thema des Programms, mit dem der Bremer „Buchtstraßenchor“ jetzt auftritt. Er feiert mit eben diesem Programm sein 25-jähriges Bestehen. Und das ist doch mal eine Zeitspanne, die die Bezeichnung „Jubiläum“ verdient.

„Wem gehört die Zeit?“ Diese Frage stellen die Chormitglieder. Und sie stellen sie, wenn man es ganz genau nimmt, am Sonnabend, 4. Juni, um 19.30 Uhr in der Friedenskirche an der Humboldtstraße 175. Dann nämlich ist die Zeit gekommen für den Chorauftritt.

„Dabei gibt es musikalische Vorschläge, wie man Zeit totschlagen, Zeit stehlen und vertrödeln, Zeit auch nutzen kann; wie man Zeit messen, auf Zeit zurück blicken und das Zeitliche segnen kann“, fasst die Bremer Keramikerin Frauke Alber zusammen, die eine der Sängerinnen des „Buchtstraßenchors“ ist. „Und auch auf eine Poetry-Einlage darf das Publikum sich freuen.“

Der Chor übrigens hat einen richtig harten Kern, sprich: eine deutliche Konstante bestimmt den Grundton. Ein Drittel der Mitglieder war schon in den Gründungstagen vor 25 Jahren dabei. Und sie nehmen sich immer noch die Zeit. . .

J Kunst: „Voyage.“ So heißt die Ausstellung der Bremer Künstlerin Silvia Brockfeld, die noch bis zum 5. Juni in der Villa Sponte (Osterdeich 59B, etwa zwischen Höhe Weserterrassen und Sielwall) zu sehen ist. „Als Motive sind figurative Darstellungen, Kleidungsstücke, Tiere, Landschaften, Alltagsgegenstände oder abstrakte Farb- und Formspiele zu erkennen“, heißt es bei der Villa Sponte. „Die ausschnitthaft angelegten, farbintensiven Kompositionen zeigen fragmentarische Details, die meist unklar und mehrdeutig sind und somit einen Assoziationsraum offen lassen.“ Wer darüber mit der Künstlerin sprechen möchte, hat dazu bei der Finissage Gelegenheit – am Sonntag, 5. Juni, 15.30 Uhr.

J Musik: „Italien und seine Musik! Wer von uns hat nicht sein persönliches Lieblingslied?“ Das fragt Edith Herrmann von der Deutsch-Italienische Gesellschaft in Bremen. Und es ist natürlich eine rhetorische Frage, der sich aber eine weitere anschließt: „Wissen wir denn aber auch wirklich immer, von was oder wem der Songtext genau handelt?“ Hm, hm. Herrmann: „Glücklicherweise gibt es in Bremen Angelo Papasidero! Er ist nicht nur Sprachlehrer, sondern auch ein begabter Musiker mit Herzblut.“ Einer, der aufklären kann über Italiens Popsongs. Termin: Morgen, Mittwoch, 1. Juni, 19.30 Uhr. Ort: Friedensgemeinde, Humboldtstraße 175. Eintritt: sechs Euro, Anmeldung: eggert@benvenuti-italia.de.

Mehr zum Thema:

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Verden: Tanz macht Schule 

Verden: Tanz macht Schule 

Meistgelesene Artikel

Junger Bremer stellt Edelpralinen von Hand her

Junger Bremer stellt Edelpralinen von Hand her

Reaktionen auf geplanten Sparkassen-Umzug

Reaktionen auf geplanten Sparkassen-Umzug

Dreimal Bewährung, einmal Haft

Dreimal Bewährung, einmal Haft

Vermieter: „Wollte Eulenbruch nie loswerden“

Vermieter: „Wollte Eulenbruch nie loswerden“

Kommentare