Challenge der Hochschule

Bremen: Zehn Schritte bis zum Traumstudium

Studienbetrieb an der Hochschule Bremen: Wer hier demnächst auch lernen möchte, kann bei einer Challenge der Studienberatung herausfinden, welches das Traumstudium sein könnte.
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Studienbetrieb an der Hochschule Bremen: Wer hier demnächst auch lernen möchte, kann bei einer Challenge der Studienberatung herausfinden, welches das Traumstudium sein könnte.

Bremen – Das (Fach-)Abi im vergangenen Jahr geschafft, ein wenig gejobbt oder einfach mal den Hobbys nachgegangen? Oder nahen demnächst die Abiturprüfungen – und was dann? Wer gern studieren möchte, aber noch nicht weiß, was, der ist bei der Studienorientierungs-Challenge der Hochschule Bremen richtig. Hier geht es in zehn Wochen mit zehn Aufgaben zum Traumstudium.

Zumindest bemüht sich das Team von der Studienberatung der Hochschule um Kristina Seifert mit diesem Werkzeug darum, den Blick von jungen Menschen zu weiten, zu schauen, wo deren Interessen liegen, wie sie im Gespräch mit unserer Zeitung sagt. Ziel ist, dass die Studieninteressierten nach der Challenge mit zehn Schritten am Ende klarer sehen, was für sie das geeignete Studienfach ist. Studienberaterin Seifert weiß um die Qual der Wahl bei 20 000 Studiengängen in Deutschland, darunter gut 10 000 verschiedene Bachelor-Studiengänge. Die Hochschule hat daher ein Format zur Orientierung entwickelt. Einige Plätze sind noch frei. Schon länger, so Seifert, hatte die Studienberatung diese Idee im Kopf. Durch Corona ging dann alles schnell, 2021 startete das neue Format.

Und wie funktioniert die Challenge? Nun, nach einem kurzen Intro von Kristina Seifert geht es auch schon an die zehn Aufgaben. Zunächst, so erklärt die 48-Jährige weiter, werden die Teilnehmer dazu aufgerufen, sich selbst zu reflektieren. Schule ist wichtig, auch die Lieblingsfächer, aber nicht nur. Wofür brennt das Herz? Was machen die jungen Menschen gern in ihrer Freizeit, spielen sie Fußball, reiten sie, engagieren sie sich ehrenamtlich, helfen sie im Tierheim? Und: Was haben sie in der Kindheit gern gemacht? Worüber unterhalten sie sich mit Freunden und Familie? Dann, so Seifert, gibt es Aufgaben, bei denen die Teilnehmer überlegen, welche Werte ihnen wichtig sind. „Es geht darum, zunächst Ideen zu sammeln und nicht eine Schranke im Kopf zu haben und Dinge auszusortieren“, sagt die Diplom-Betriebswirtin. Es gibt beispielsweise Kritzelblätter. Auf denen notieren die Teilnehmer unter anderem später drei Hauptinteressen und drei Tätigkeiten, für die sie in der Zukunft bezahlt werden möchten. Welche Kompetenzen sehen sie selbst bei sich, deckt sich das mit der Einschätzung von Freunden? Eine andere Aufgabe ist ein Interview mit jemandem, der einen Beruf ausübt, für den sie sich interessieren.

Außerdem macht die Beratung in einem Video die Unterschiede zwischen Fachhochschule und Uni deutlich. Darf es mehr Praxis oder lieber mehr Theorie sein?

Am Ende von zehn Aufgaben mit einem abschließenden Beratungsgespräch sollen die Jugendlichen klarer sehen, sozusagen das Traumstudium vor Augen haben.

Los geht es mit der Challenge am Mittwoch, 12. Januar. Anmeldungen per Mail unter „studienberatung@hs-bremen.de“. Wer einfach mal reinschauen möchte: Alle Videos und viele Materialien finden sich auf der Lernplattform der Hochschule unter „https://t1p.de/77r9“.

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