Weniger als die Hälfte im Vorjahr

Zahl der Asylsuchenden in Bremen weiter rückläufig

Bremen - Die Zahl der in Bremen aufgenommenen Asylsuchenden hat sich 2017 um mehr als die Hälfte verringert.

Nach Angaben der Sozialbehörde vom Freitag registrierte das kleinste deutsche Bundesland im Vorjahr 1565 Asylsuchende. 2016 waren es noch 3185 gewesen. Hinzu kamen im vergangenen Jahr aber noch 1026 Menschen, die über den Familiennachzug aufgenommen wurden, und 47 unbegleitete Minderjährige, so dass unter dem Strich 2638 Flüchtlinge kamen.

2018 etwa 3000 Zugänge prognostiziert

In diesem Jahr rechnet Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) mit insgesamt rund 3000 Zugängen in Bremen, etwa die Hälfte davon über Familiennachzug. Mit rund 35,7 Prozent stammte die größte Gruppe der Asylsuchenden auch 2017 aus dem Bürgerkriegsland Syrien; es folgten Afghanistan (9,9 Prozent) und der Iran (8,3). 

Das Land Bremen nahm von 2014 bis 2017 rund 17.000 Flüchtlinge auf - 13.600 davon in der Stadt Bremen, knapp 3400 Bremerhaven. Das entsprach etwa 2,5 Prozent der Bevölkerung des Bundeslandes.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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