Raumfahrt-Event

„Yuri´s Night“ als Stream aus dem Bremer Universum

Wie verhält sich Feuer in der Schwerelosigkeit? Darüber spricht Christian Eigenbrod (ZARM).
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Wie verhält sich Feuer in der Schwerelosigkeit? Darüber spricht Christian Eigenbrod (ZARM).

Bremen – 60 Jahre ist es nun her, dass der sowjetische Kosmonaut Yuri Gagarin als erster Mensch ins All flog. Am 12. April 1961 war der damals 27-jährige Pilot mit seinem Raumschiff „Vostok 1“ für fast zwei Stunden im Weltraum. Jedes Jahr am gleichen Tag wird dieser Meilenstein der Raumfahrt als „Yuri’s Night“ gefeiert – auch in Bremen.

Mit Kneipenvorträgen, Filmnächten und weiteren Aktionen bringt der Verein „Yuri’s Night Bremen“ die Faszination für das Thema Raumfahrt buchstäblich unter die Leute – auf populäre Weise und mit viel Spaß an der Sache. Pandemiebedingt muss vieles davon in diesem Jahr ausfallen. Vorträge in Kneipen? Undenkbar, leider. „Yuris‘s Night“ aber gibt es dennoch. Denn sie ausfallen zu lassen, das wäre ebenfalls undenkbar.

Am Montag, 12. April, geben vier Bremer Raumfahrt-Experten digitale Einblicke in ihre Ingenieurskünste und Forschungsprojekte. Mit einer Mischung aus Live-Moderation und vorproduzierten Beiträgen wird „Yuri‘s Night“ ab 19 Uhr über den Youtube-Kanal des Wissenschaftscenters Universum kostenlos gestreamt – direkt aus der thematisch perfekt passenden Ausstellung „Up to Space“.

Müll im All, Feuer unter Schwerelosigkeit

Das Thema von Charlotte Bewick (OHB): Weltraumschrott. Sie geht den Fragen nach, wieviel Müll es im All gibt, warum dieser entsteht und ob man ihn trennen muss. Renato Avila von Airbus Defence & Space beschäftigt sich in seinem Vortrag (auf Englisch) mit den Überlegungen, die angestellt werden müssen, bevor Menschen den Weltraum erkunden und Planeten bewohnen wollen. Anja Frost vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) spricht darüber, wie der Radarsatellit „Terrasar-X“ in einer Höhe von 500 Kilometern dazu beiträgt, ein dreidimensionales Bild der Erdoberfläche zu schaffen. Wie sich Feuer in der Schwerelosigkeit verhält, etwa auf der Internationalen Raumstation (ISS), erklärt Christian Eigenbrod vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM).

Schwerelosigkeit erleben, dem Geruch des Weltalls nachspüren, sich auf die ISS „beamen“ lassen – in der Astronauten-Ausstellung „Up to Space“ vereint das Universum neben 40 Originalobjekten auch 30 interaktive Exponate, zehn Multimedia-Stationen und 15 Filme. Die für das Universum extra programmierte Augmented-Reality-App „App2Space“ erlaubt an neun Stationen der Schau Realitäts-Erweiterungen via Smartphone – zum Beispiel, um die ISS von innen zu erkunden. „Up to Space“ dauert bis zum 1. September.

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