Schwindel mit „Made in Germany“: Beck's-Trinker bekommen Geld

New York - „Deutsche Qualität“ stand drauf, war aber wohl nicht drin: Beck's-Trinker in den USA könnten bald entschädigt werden, weil die Brauerei Anheuser-Busch InBev die Herkunft des Bieres verschleiert haben soll.

Obwohl Beck's für den US-Markt schon seit 2012 in St. Louis produziert werde, stand auf dem Etikett für das ursprünglich aus Bremen kommende Getränk weiter „Amerikas Nr.1 Importbier aus Deutschland“. Das berichtete das „Wall Street Journal“ am Donnerstag. Die Zeitung beruft sich auf Gerichtsunterlagen zu einer Sammelklage.

Eine vorläufige Einigung mit den Klägern sei diese Woche bereits erzielt worden, hieß es in dem Bericht. Beck's-Trinkern, die einen gültigen Kaufbeleg vorhalten, winkten bis zu 50 Dollar Entschädigung. Sogar ohne Quittung könne es noch zwölf Dollar geben. Eine abschließende Einigung soll aber erst im Oktober erzielt werden.
dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema:

Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Florian Grillitsch: Sein Weg bei Werder

Florian Grillitsch: Sein Weg bei Werder

Wuff! Der optimale Campingbus für Bello

Wuff! Der optimale Campingbus für Bello

Mindestens 32 Tote bei Absturz eines Fracht-Jumbos

Mindestens 32 Tote bei Absturz eines Fracht-Jumbos

Meistgelesene Artikel

Schrecksekunde: Lampater und das Vogel-Feeling

Schrecksekunde: Lampater und das Vogel-Feeling

Sixdays Bremen: Sechs Tage Sport und Party

Sixdays Bremen: Sechs Tage Sport und Party

Mordkommission ermittelt: Frau nach Ehestreit gestorben 

Mordkommission ermittelt: Frau nach Ehestreit gestorben 

Clemens Fritz und Martin Rütter schießen die Sixdays Bremen an

Clemens Fritz und Martin Rütter schießen die Sixdays Bremen an

Kommentare