Krimi-Präsentation in der Überseestadt

Wunder

Mafia, Drogenhandel, Spannung: Themen des Schriftstellers Don Winslow, 1953 in New York geboren. - Foto: Knoll/Speicherbühne

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Germany“ heißt er – schlicht und einfach. „Germany“ wie „Deutschland“. „Germany“, das ist der neue Krimi des amerikanischen Schriftstellers Don Winslow. Donnerstag, wird der Band in Bremen vorgestellt. Und zwar, wenn man das so sagen darf, von einer ganz besonderen Stimme – von dem Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher Dietmar Wunder.

Wunder ist, das darf man so sagen, die deutsche Stimme des James-Bond-Darstellers Daniel Craig (sowie von Adam Sandler und Sam Rockwell). Auf Einladung des „Logbuchladens“ liest Wunder heute Abend um 19.30 Uhr in den Räumen der „Speicherbühne“ (Am Speicher XI, Abteilung 4.1) in der Überseestadt aus Winslows neuem Buch. Eintritt: 18 Euro.

Der Synchronsprecher Dietmar Wunder liest in Bremen aus dem neuen Buch des US-Autors Don Winslow. - Foto: Speicherbühne

Und worum geht es in „Germany“ (Droemer Taschenbuch, 384 Seiten, Preis: 14,99 Euro)? Darum: Der Privatermittler Decker gilt als Meister seines Fachs. Er findet Menschen, die vermisst werden. Keiner hat seine Härte, seine Besessenheit und seine Unnachgiebigkeit. Hat er einen Fall angenommen, verfolgt er ihn geradezu erbarmungslos. Als eines Tages die (natürlich) atemberaubend schöne Frau seines Freundes verschwindet, macht er sich an die Arbeit. Die Spur führt ihn aus dem sonnenverwöhnten Florida ins kalte Deutschland. Decker kennt „Germany“: Hier hat er die schönste Zeit seines Leben verbracht. Doch nun lernt er das Deutschland der Rotlichtbezirke, des Mädchenhandels und der Drogen kennen.

Der Autor Don Winslow wurde 1953 („in der Nacht zu Halloween“, wie sein Verlag betont) in New York geboren. Heute ist er einer der prominentesten amerikanischen Kriminalschriftsteller. Das Sujet des Drogenhandels und der Mafia, das in vielen seiner Bücher eine Rolle spielt, lässt sich – wie es heißt – mit seinen Kindheitserfahrungen erklären: Seine Großmutter arbeitete Ende der 60er Jahre für den berüchtigten Mafia-Boss Carlos Marcello, der den späteren Autor mehrere Male in sein Haus einlud.

www.speicherbuehne.de

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