Führungen im Vegesacker Overbeck-Museum

Worpswede leuchtet

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Licht in der dunklen Jahreszeit – „Laternenkinder am Moorgraben“ von Lisel Oppel. „Mit ihren bunten Lampions tragen die Kinder Licht und leuchtende Farben in die dunkle Moorlandschaft, meisterhaft eingefangen von der Worpsweder Malerin“, sagt Dr. Katja Pourshirazi, Leiterin des Overbeck-Museums. Das Ölbild stammt aus den 50er Jahren.

Bremen - Von Thomas Kuzaj · Kunst: In der Ausstellung „Bilder aus Worpswede“ zeigt das Overbeck-Museum (Vegesack) gegenwärtig 70 Bilder von Worpsweder Künstlern der zweiten Generation, die das Vege sacker Haus in diesem Jahr als Dauerleihgabe von einer Privatsammlerin bekommen hat.

Vertreten sind Maler wie Walter Bertelsmann und Lisel Oppel, Udo Peters und Willy Dammasch, Alfred Kollmar und Sophie Wencke. Die Ausstellung dauert, wie berichtet, noch bis zum 15. Januar 2012.

„Überraschende Gemeinsamkeiten und Unterschiede, auch zu den Bildern von Fritz und Hermine Overbeck, lassen etwa 50 Jahre Worpsweder Kunstgeschichte vor dem Auge des Betrachters lebendig werden“, sagt Museumsdirektorin Dr. Katja Pourshirazi, die auch Führungen durch die Ausstellung anbietet – nämlich am Sonntag, 13. November, und am Sonntag, 27. November.

Die Rundgänge beginnen jeweils um 11.30 Uhr. Die präsentierten Arbeiten „bringen Licht in die dunkle Jahreszeit“, sagt Pourshirazi. Gezeigt werde ein „Worpswede in leuchtenden Farben“.

· Geburtstag: „Decennium nuntiorum Latinorum Bremensium.“ Das erklärte dieser Tage ein Sprecher von Radio Bremen, und was wollte er damit sagen? Richtig – die Lateinnachrichten des Senders gibt es jetzt seit zehn Jahren. Sie haben sich zu einem kleinen Bremer Exportschlager entwickelt. So übernimmt das Deutschlandradio Wissen die wöchentlichen Bremer Lateinnachrichten.

Seit November 2001 stellt ein Team aus sieben Altphilologen und Lehrern aus Bremen und Bremerhaven sowie einem Radio-Bremen-Redakteur einmal monatlich die wichtigsten Nachrichten zusammen und übersetzt sie ins Lateinische. Und seit nunmehr zwei Jahren gibt es zusätzlich die „Septimanales“ – die Wochennachrichten auf Latein. Für eine so genannte tote Sprache ist das ziemlich viel Aktualität.

Nicht ohne den Stolz des Lateiners verweist der Sender darauf, dass es Lateinangebote wie jenes aus Bremen auf der Welt nur noch zweimal gibt – beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Finnland. Und bei Radio Vatikan – dort aber nur zu kirchlichen Themen.

http://www.overbeck-museum.de

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