Studentisches Appartementhaus feiert Richtfest / Bezug ab September

Wohnen für Kosmopoliten

Rückansicht des neuen „Studentenwohnhauses“ an der Universitätsallee mit Platz für 345 Studenten. ·
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Rückansicht des neuen „Studentenwohnhauses“ an der Universitätsallee mit Platz für 345 Studenten. ·

Bremen - Von Viviane ReinekingEin hauseigener Concierge, ein Reinigungs- und Wäscheservice, moderne Zimmereinrichtung und das Bisto „C(h)ampus“: Ab dem Wintersemester leben Studenten im neuen Wohnheim an der Universitätsallee komfortabel – fast luxuriös. Gestern feierten Bauherr und Betreiber mit geladenen Gästen Richtfest von „The Fizz Bremen“.

Auf dem Gelände direkt gegenüber der Universität realisiert der Bauherr, das Emissionshaus Kapitalpartner, gemeinsam mit dem Betreiber International Campus AG auf 5 000 Quadratmetern ein Studentenappartementhaus in gehobener Preisklasse. Bei ihrem zweiten Projekt im Bereich studentisches Wohnen investiert das Unternehmen mit Hilfe eines Fonds rund 18 Millionen Euro.

6 600 Quadratmeter vermietbare Fläche verteilen sich auf 327 Einzelapartments mit jeweils 20 Quadratmetern und neun Doppelappartements mit 38 Quadratmetern Fläche – Wohnraum für rund 345 Studenten. Vermietet werden sollen sie ab dem 1. September, mit der Vermarktung werde ungefähr Anfang Juli begonnen, so Sprecher Thomas Rücker.

Zwar ist das aus drei zusammenhängenden Gebäudeteilen bestehende „The Fizz“ nicht das einzige Objekt für gehobenes studentisches Wohnen. So sind in der Mary-Astell-Straße am Rand des Technologieparks bereits die ersten Mieter in den ungefähr ebensoviele Zimmer umfassenden Komplex „Campus Viva“ eingezogen, dazu besteht am Campus Park direkt an der Uni bereits die „Galileo-Residenz“. Dennoch zeigt sich der Bauherr optimistisch: „Zum Wintersemester erwartet die Universität 6 000 neue Studenten. Wir rechnen mit einer sehr schnellen Vermietung. Der Bedarf ist da, und studentischer Wohnraum in Bremen knapp“, sagt Kai Schafheutle, Geschäftsführer des Leipziger Kapitalpartners Konzept, Initiator des Fonds.

Die Vorteile scheinen klar: Nur wenige Gehminuten sind es bis zur Universität, die Wohnungen – komplett ausgestattet mit Küche, Bad, Schreibtisch und Bett – sind modern und funktional eingerichtet. Die Musterzimmer, in die Gäste bei der Vorstellung des neuen „Studentenwohnhauses“ einen Vorab-Einblick erhielten, lassen fast keine Wünsche offen. Doch dieser Luxus hat seinen stolzen Preis: „395 bis 440 Euro je nach Lage“, so Rücker, müssten Studenten für ein kleines Zimmer zahlen. Auch Uni-Rektor Prof. Wilfried Müller sieht vor dem Hintergrund steigender Studentenzahlen an der Uni die Schaffung von Wohnraum als bedeutungsvoll an. „Der Campus steigert mit den Appartements seine urbane Qualität.“ Zugleich sehe er das Land Bremen in der Pflicht, Gelder für staatlich finanzierten und damit günstigeren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Müller: „Es sind zwei völlig unterschiedliche Marktsegmente, die hier bedient werden.“

Für den Betreiber, die International Campus AG, ist es ein Pilotprojekt – „prickelnd und spritzig“. 20 Appartementhäuser nach Bremer Vorbild sollen in den nächsten fünf Jahren entstehen. „‚The Fizz‘ verdeutlicht unsere Philosophie, Studieren, Wohnen und eine Gemeinschaft, die kosmopolitisch orientiert ist, zu verbinden“, so Vorstandsmitglied Horst Lieder.

Entworfen hat das als Niedrigenergiehaus konzipierte Studentenwohnheim das Bremer Architekturbüro Hübschen und Knigge. Neben den Appartements bietet der Gebäudekomplex drei Gemeinschaftsräume, überdachte Lichthöfe und für jeden Studenten einen Kellerraum. Auf einer Internetpräsenz sollen Fragen zur Vermietung schon jetzt geklärt werden. Interessierte können schon jetzt ihr Zimmer reservieren.

http://www.the-fizz.com

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