Grüne Kanzlerkandidatin vor mehr als 1 000 Zuhörern

Baerbock in Bremen: Wohlfühl-Wahlkampf im Sonnenschein

Im Bremer Sonnenschein: Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, machte am Mittwochnachmittag Wahlkampf auf dem Marktplatz.
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Im Bremer Sonnenschein: Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, machte am Mittwochnachmittag Wahlkampf auf dem Marktplatz.

Bremen – Ischa Wahlkampf! Die Bremer haben es gemerkt. Sind ja auch nur noch sechseinhalb Wochen bis zum Urnengang am 26. September. Weit mehr als 1 000  Zuhörer zog der Auftritt der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock am Mittwochnachmittag auf dem Marktplatz an. Das Wetter spielte mit. Wohlfühl-Wahlkampf im Sonnenschein bei 25  Grad.

Pünktlich sind die Bremer Grünen. Alles gut getaktet. Eine halbe Stunde Vorgeplänkel. Mit politischen Inhalten gefüllt. Mit einem dynamischen Auftritt der Bremer Spitzenkandidatin Kirsten Kappert-Gonther. Und mit einer kurzen Präsentation der Nummer Zwei, Michael Labetzke. Es gebe die historische Chance für die Bremer Grünen, mit zwei Abgeordneten in den Bundestag einzuziehen, so Kappert-Gonther.

Dann steigt Annalena Baerbock auf die Bühne, ein Rondell mit künstlichem Rasen. Und dreht ihre Runden. 20 Minuten lang. Die 40-Jährige wirkt spritzig. Dabei ist sie doch am Vormittag schon in Oldenburg aufgetreten. Aber der Wahlkampf nimmt ja auch gerade Fahrt auf. Sie lobt Bremen und die Bremer Politik und vor allem das Stiftungsdorf Ellener Hof. Das sozial-ökologische Modellquartier habe sie just besucht. „Das zeigt, was in dieser Stadt möglich ist.“ Hier werde angepackt. Und das ist dann ein wunderbarer Übergang. Auch beim Klimaschutz müsse jetzt angepackt werden, so die Kandidatin. „Zukunft wird in der Realität gemacht.“ Die Klimakrise sei nichts Abstraktes, sagt Baerbock. „Klimaschutz heißt, jetzt aktiv zu werden.“ Wer Klimaschutz sage, müsse auch Windräder bauen und Solaranlagen auf die Dächer setzen. „Politik muss vorausschauen.“ Die Grünen wollen „in die Kinder investieren“ und gegen soziale Ungerechtigkeit kämpfen.

Baerbock setzt auf Europa. Ziel müsse es sein, „als erster Kontinent klimaneutral zu werden“. Europa müsse gemeinsam die Flüchtlinge aus dem Lager auf Lesbos herausholen. Und Europa dürfe nicht die zurückgelassenen Hilfskräfte in Afghanistan im Stich lassen, weil klar sei, dass die Taliban sie töten wollten. Die Abschiebung nach Afghanistan müsse gestoppt werden. Und wenn ein deutscher Innenminister sich weigere, diese Forderung zu unterstützen, dann sei das „eine Schande“.

Das Solo kommt an. Baerbock punktet in Bremen. Zumindest erntet sie langanhaltenden Beifall.

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