Volksfest mit Einschränkungen

Grünes Licht vom Bremer Wirtschaftsressort für Freimarkt

Das Riesenrad auf dem Bremer Freimarkt dreht sich vor dem Nachthimmel.
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Grünes Licht: Der Bremer Freimarkt soll stattfinden – unter Einschränkungen und wenn eine Großveranstaltung bis Oktober „verantwortbar bleibt“. (Archivbild)

2020 ist auch der Bremer Freimarkt der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. In diesem Jahr soll das Volksfest im Oktober mit Einschränkungen wieder stattfinden.

Bremen – Werder gewinnt wieder vor mehr als 20.000 Zuschauern. Die Verbrauchermesse „Hanse-Life“ plant den Neustart für 8. bis 12. September. Und jetzt gibt es auch grünes Licht für den Freimarkt. Für einen Freimarkt mit Einschränkungen, versteht sich. Stattfinden soll das Volksfest, wie üblich, auf der Bürgerweide – vom 15.  bis 31. Oktober, teilte das Wirtschaftsressort am Montag mit.

Ischa Freimaak 2021: Bremen gibt grünes Licht

Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) spricht von positiven Signalen: „Es gibt für die Veranstaltungsbranche und damit auch für das Schaustellergewerbe in 2021 wieder eine Perspektive, auch wenn diese noch immer eingeschränkt ist.“

Grundlage ist die aktuell geltende Coronaverordnung. Die lässt eine Durchführung von Veranstaltungen mit höchstens 25.000 gleichzeitig anwesenden Personen unter bestimmten Maßgaben zu. Außerdem war der Probelauf der Schausteller erfolgreich. Die Sommerwiese vom 23. Juli bis 8. August mit 106 Karussells und Buden sowie maximal 6000 Besuchern habe gezeigt, dass Großveranstaltungen mit einem guten Hygienekonzept wieder möglich sind, sagt Vogt. Und weiter: „Es gibt weiterhin coronabedingte Einschränkungen, so werden Abstandsregeln und die Maskenpflicht in den Karussellen und Geschäften beachtet.“

3G für Bremer Freimarkt vom 15. bis 31. Oktober

Wirtschaftsressort und Gesundheitsressort haben ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet. Demnach wird die Zahl der sich zeitgleich auf der Veranstaltungsfläche aufhaltenden Personen auf 20.000 begrenzt. Das Gelände wird eingezäunt. Zutritt erhalten nur für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G-Regel). Zwei Eingangsbereiche mit großen Wartezonen am Nordausgang Hauptbahnhof und im Bereich Schlachthof sowie vier Ausgänge sollen eingerichtet werden. Die Zahl der Karussells und Geschäfte wird um etwa 30 Prozent auf 240 Betriebe reduziert. Großzelte sollen zugelassen werden, allerdings nur mit deutlich reduzierten Kapazitäten. Auch der Auftritt von Künstlern wird zugelassen, wenn zwischen Bühne und Publikum mindestens vier Meter Abstand bleiben. „Das Tanzen und Singen in den Großzelten und Ausschankbetrieben ist im Übrigen wegen der hohen Viruslast nicht zulässig“, heißt es weiter.

Freimarkt: „Wir beobachten die Infektionszahlen“

Die Planungen für den Freimarkt seien weitgehend abgeschlossen, heißt es. Letzte Details werden unter Beteiligung der Schaustellerverbände in den nächsten Tagen abgestimmt, sagt die Senatorin. „Wir beobachten die gestiegenen Infektionszahlen“, sagt Vogt. „Aber ich hoffe, dass sich die Situation in den nächsten Wochen bis zum Veranstaltungsbeginn so entwickelt, dass die Durchführung des Freimarktes als Großveranstaltung mit den vorgegebenen Hygieneanforderungen verantwortbar bleibt.“

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