Wirtschaftsdeputation gibt 11,4 Millionen Euro frei / „Innovationsimpulse“

Geldsegen für die Forschung

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So soll das Forschungs- und Technologiezentrum „Ecomat“ später aussehen.

Bremen - Die Luft- und Raumfahrtbranche gilt als „Innovationstreiber“ im Land Bremen. Und das soll so bleiben. Die Wirtschaftsdeputation hat gestern in einer Sondersitzung rund 11,4 Millionen Euro für das „Bremer Luft- und Raumfahrt-Forschungsprogramm 2020“ freigegeben.

Mit dem Geld, das mehrheitlich aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) abgeschöpft wird, sollen der Branche bis zum Jahr 2020 „weitere wichtige Innovationsimpulse gegeben werden“, sagt Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD). Für den von der Deputation beschlossenen Zeitplan bis 2018 stehen zunächst 6,55Millionen Euro zur Verfügung.

Das Luft- und Raumfahrtprogramm soll unter anderem dazu beitragen, dass das neue Forschungszentrum „Ecomat“ in der Airport-Stadt 2018 in Betrieb gehen kann. Der Baubeginn wird für 2016 angepeilt.

Im „Ecomat“-Gebäude sollen neue Technologien im Leichtbau entwickelt werden. Das Haus soll Ende 2017 zum projektspezifischen Ausbau an Airbus übergeben und dann als Denk- und Forschungsort dienen, der unterschiedlichste Kompetenzen unter einem Dach bündelt und somit den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vorantreibt. Von den gewonnenen Erkenntnissen sollen dann nicht nur die Luft- und Raumfahrtbranche, sondern auch die Automobil- sowie die Windkraftindustrie und der Schiffbau profitieren. Auf vier Stockwerken entstehen 21800 Quadratmeter für Labore, Technikum und Büros. Das Investitionsvolumen beträgt rund 58 Millionen Euro, die durch die Vermietung refinanziert werden. Bauherrin und Investorin ist die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB), Ankermieter ist Airbus.

In der Region Bremen beschäftigt die Luft- und Raumfahrtbereich etwa 12000 Mitarbeiter in 140 Unternehmen und 20 Forschungsinstituten. Ein Drittel der Gesamtbelegschaft arbeitet in der Forschung. Günthner sagte: „Die Luft- und Raumfahrt trägt als Innovationstreiber maßgeblich dazu bei, dass Bremen sich als Hochtechnologie-Standort etabliert.“

je

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