Flughafen macht über zwei Millionen Euro Überschuss / Neujahrsempfang mit 300 Gästen

„Wirtschaftlich kerngesund“

Flughafen-Chef Jürgen Bula (r.), dessen Chef, Wirtschaftssenator Martin Günthner, und Klaus Platz, Geschäftsführer von „Via Bremen“ (l.). ·
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Flughafen-Chef Jürgen Bula (r.), dessen Chef, Wirtschaftssenator Martin Günthner, und Klaus Platz, Geschäftsführer von „Via Bremen“ (l.). ·

Bremen - Von Jörg EsserDer Flughafen-Chef strahlte: „Wir sind wirtschaftlich kerngesund“ – das war die Botschaft, die Jürgen Bula den rund 300 Gästen gestern Abend beim Neujahrsempfang des Airports und der Logistikinitiative „Via Bremen“ mit auf den Weg gab.

In Zahlen: Der Bremer Flughafen hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von etwa 40 Millionen Euro einen Überschuss von über zwei Millionen Euro erwirtschaftet und sechs Millionen Euro Altschulden getilgt. Mit 2,56 Millionen Passagieren wurden zudem das zweitbeste Jahr der Unternehmensgeschichte verzeichnet. So weit, so gut.

Jüngst ist dem Airport-Chef jedoch Gegenwind entgegengeblasen. Es hagelte Kritik an der geplanten Sperrung des Flughafens in der Ferienzeit. Bula wiederholte noch einmal: Die Start- und Landebahn muss erneuert werden. „Dafür müssen wir den Flughafen 96 Stunden vom Netz nehmen. Das tut weh.“ Wie mehrfach berichtet, wird der Bremer Airport vom 6.  bis 11. August geschlossen. In dieser Zeit „werden quasi zwei Kilometer Autobahn erneuert“, sagt Bula. 450 Flüge fallen aus, knapp 40 000 Fluggäste müssen auf andere Airports ausweichen. Und das Projekt kostet 5,6 Millionen Euro. Weitere 3,5 Millionen Euro will der Flughafen in diesem Jahr in die Modernisierung seines Fuhrparks stecken.

22 Airlines starten und landen derzeit in Bremen. Im Frühjahr kommt „Turkish Airlines“ hinzu. Viermal wöchentlich wird Istanbul angeflogen. „Die Türkei ist das China Europas“, sagt Bula und verspricht sich wirtschaftliche Kontakte von der neuen Verbindung.

Darauf setzt auch Wirtschafts- und Häfensenator Martin Günthner (SPD), der die Wichtigkeit des Flughafens als Standortfaktor und Arbeitgeber für mittelbar 25 000 Beschäftigte unterstrich. Klaus Platz vom Co-Gastgeber „Via Bremen“ warb schließlich dafür, die hanseatische Zurückhaltung abzulegen und die Bremer Stärken offensiv in der ganzen Welt zu vertreten.

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