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Gesundheitssenatorin will Bremen zum Hotspot erklären

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Von: Elisabeth Gnuschke

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Möchte Bremen zum Hotspot erklären und die Maske beibehalten: Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard.
Möchte Bremen zum Hotspot erklären und die Maske beibehalten: Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard. © Bahlo

Bremen könnte in Kürze in Sachen Corona zum Hotspot erklärt werden. Zumindest möchte das die Gesundheitssenatorin, um die Maskenpflicht beizubehalten.

Bremen – Aufgrund hoher Infektionszahlen und vieler krankheitsbedingter Ausfälle beim Personal der Kliniken möchte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) Bremen zum „Hotspot“ erklären lassen. Das hat die Senatorin im Interview mit der Mediengruppe Kreiszeitung gesagt. Hier vorab ihre Aussagen zu diesem Thema.

Aufgrund des Auslaufens des Infektionsschutzgesetzes mit Bundesregelungen fallen fast alle Schutzmaßnahmen gegen Corona ab Sonnabend, 2. April, in Bremen weg. Eine Möglichkeit zum Eingreifen besteht nur durch eine sogenannte Hotspot-Regelung. Und die möchte die Gesundheitssenatorin nutzen.

Senatorin: Infektionsdynamik hoch wie nie

Die Infektionsdynamik sei so hoch, wie noch nie in der seit mehr als zwei Jahren andauernden Pandemie. Bernhard: „Alleine in den vergangenen 14 Tagen haben sich im Land Bremen mehr als 25 000 Personen infiziert. Hier hat sich die Lage also deutlich verschärft im Vergleich zu Anfang März.“

Zusätzlich führe Personalausfall in den Kliniken dazu, dass weniger Betten zur Verfügung stünden. Planbare Behandlungen müssten abgesagt werden. „Der Normalbetrieb in den Kliniken ist nicht möglich, und eine Überlastung im Gesundheitswesen droht“, begründete die Senatorin im Interview mit der Mediengruppe ihr Bestreben, Bremen zum Hotspot zu erklären. Hamburg hat"s übrigens bereits getan.

Bremen: Maskenpflicht soll bleiben

Erklären Senat und Parlament Bremen zum Hotspot, hat das noch keine strengen Maßnahmen zur Folge, aber die Maskenpflicht in Innenräumen könnte zunächst weiter gelten. Bernhard betonte: „Die Maske, vor allem die FFP2-Maske, schützt effektiv vor Ansteckungen. Wenn diese Maßnahme jetzt fällt, befürchte ich noch weiter steigende Neuinfektionen.“

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