Verspätungen und Annullierungen bei Bahnen und im Flugverkehr / Bagatellunfälle auf den Straßen

Winterwetter hat Bremen fest im Griff

Malerisches Winterwetter: Weiß dominiert in diesen Tagen nicht nur den Bremer Flughafen. Flugausfälle sind die Folge.Verspätungen gibt es weiterhin auch im Bahnverkehr.

Bremen · Leichte Schneefälle, Temperaturen um den Nullpunkt und gefrierender Regen: Wetterprognosen zufolge hat der Winter auch in den kommenden Tagen Bremen und die Region im Griff.

Während es im Bahnverkehr zu zahlreichen Verspätungen und Streichungen kommt, Schnee und Eis der Technik zusetzen, „läuft der Verkehr auf der Straße schleppend“, so Polizeisprecher Dirk Siemering, „aber er läuft.“

Am Bremer Airport konnten die meisten Flugzeuge gestern abheben. Gestrichen wurden neben zwei Verbindungen der Air France nach Paris zwei Flüge morgens und mittags nach München sowie die Abendverbindung nach Frankfurt, wo aufgrund des winterlichen Wetters und schlechter Sichtverhältnisse zahlreiche Fluggäste mit Verspätungen und Annulierungen rechnen mussten. Heute fällt beispielsweise die 10.40-Uhr-Maschine von Bremen nach Frankfurt aus.

Dass der Pkw-Verkehr nicht so stark beeinträchtigt ist, ist laut Siemering auch darauf zurückzuführen, dass die Autofahrer ihre Wagen haben stehen lassen, die Umrüstung von Winter- auf Sommerreifen zudem insgesamt gut funktioniert habe. „Wir verzeichnen nur geringfügig mehr Unfälle als an normalen Tagen“, weiß der Polizeisprecher zu berichten. Auch für die Feiertage erwartet er keine großen Probleme. Er appelliert an die Autofahrer, den Fuß vom Gas zu nehmen und die Geschwindigkeit leicht herabzusetzen. Problematisch könne es aufgrund von Straßenglätte vor allem im Bereich des Nordwestknotens, auf Hochstraßen, Überführungen der Kurfürstenallee, dem Utbremer Fly-Over sowie auf Zu- und Abfahrten von den Autobahnen werden. Während es auf Letztgenannten im Bremer Raum gestern ruhig blieb, verzeichnete die Polizei im Stadtgebiet 50 „Bagatellunfälle“ mit Blechschäden.

So schön die schneebedeckte Landschaft im ländlichen Raum auch anzusehen ist, so gut es sich bei der kalte Witterung bei einem Becher Glühwein aushalten lässt – auch die Fußgänger haben derzeit wenig zu lachen. Schmutzig-bräunlicher Schneematsch und Eis bedecken vielerorts die Fußwege. Rudolf und Edith Maiwald sind mit der Bahn aus Cuxhaven gekommen. „Den Bereich vor dem Hauptbahnhof hätte man wirklich besser räumen können“, finden die Besucher.

Dörte Otte aus Hude ist zwar schon zweimal ausgerutscht, hingefallen ist sie bislang noch nicht. Insgesamt finden sie und Heinz Barlage aus Harpstedt es zu Fuß „ganz komfortabel“.

WWW.

airport-bremen.de

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