Wieder „Wintergäste“ im „Weserhaus“

Die neue Saison

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Der Schauspieler Götz Schubert ist erster „Wintergast“ der neuen Saison.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Kommunikation: „Mittelmeerblaue Augen“, so heißt es, hat er – der Schauspieler Götz Schubert. Er wuchs in Pirna bei Dresden auf und war 26, als die Mauer fiel. In den DDR-Jahren fand er Freiräume in der Kirchengemeinde und im Theater und tastete sich so langsam an seinen Lebenstraum „Schauspieler“ heran. Schubert schulte sein Talent zur Verwandlung an der Ernst-Busch-Schauspielschule und sorgte schnell für Aufsehen.

Kommunikation: „Mittelmeerblaue Augen“, so heißt es, hat er – der Schauspieler Götz Schubert. Er wuchs in Pirna bei Dresden auf und war 26, als die Mauer fiel. In den DDR-Jahren fand er Freiräume in der Kirchengemeinde und im Theater und tastete sich so langsam an seinen Lebenstraum „Schauspieler“ heran. Schubert schulte sein Talent zur Verwandlung an der Ernst-Busch-Schauspielschule und sorgte schnell für Aufsehen.

Etwa als Solodarsteller im Stück „Helden wie wir“ nach dem Roman von Thomas Brussig. Zehn Jahre lang, bis 2006, stand Schubert in diesem Wende-Schelmen-Stück allein auf der Bühne, ein beispielloser Erfolg. Gegenwärtig steht der 53-Jährige im Hamburger Schauspielhaus als Komponist Jerôme in der Groteske „Ab Jetzt“ (von Alan Ayckbourn) auf der Bühne.

Im Fernsehen war er in etlichen (und sehr unterschiedlichen) Rollen zu sehen, so zum Beispiel als Kommissar in der ZDF-Serie „KDD – Kriminaldauerdienst“. Und in der TV-Bearbeitung des Romans „Der Turm“ von Uwe Tellkamp über die letzten Jahre der DDR, wo er einen resignierten Lektor unter SED-Zensurdruck spielte.

Jetzt kommt Schubert nach Bremen – als erster Gast der diesjährigen Ausgabe der Nordwestradio-Reihe „Wintergäste“. Am Sonnabend, 16. Januar, wird Schubert in der Zeit von 11 bis 12 Uhr zum Talk im Restaurant „Wohnküche“ im „Weserhaus“ (Hinter der Mauer 5, Faulenquartier) erwartet. Einlass ab 9.30 Uhr. Um 13.05 Uhr sendet das Nordwestradio das Gespräch dann.

Die weiteren „Wintergäste“ dieser Saison? Die Moderatoren Katrin Krämer und Otmar Willi Weber erwarten außer Schubert zum Beispiel den Schriftsteller Friedrich Ani, der sechs Mal den Deutschen Krimipreis gewonnen hat, wie in einer Vorschau betont wird. Ani kommt am Sonnabend, 23. Januar, ins „Weserhaus“.

Eine Woche später, am 30. Januar, wird Mechthild Großmann, die „Frau mit der Stimme“ und den üppigen dunklen Haaren, im „Weserhaus“ Platz nehmen. Großmann, die Staatsanwältin aus den Münsteraner „Tatort“-Folgen.

Die Schauspielerin ist unter anderem auf Bühnen in Stuttgart, Frankfurt, Wuppertal, Kassel aufgetreten – und bewegt derzeit das Bochumer Schauspielpublikum als furiose alte Dame in Dürrenmatts Stück „Besuch der alten Dame.“ Eine ihrer ersten Stationen übrigens war Bremen, war das Goethe-Theater in den wilden Jahren unter Intendant Kurt Hübner.

Letzter „Wintergast“ dieser Saison ist am Sonnabend, 6. Februar, Stephan Ozsváth, ARD-Korrespondent für Südosteuropa. Der Deutsch-Ungar berichtet aus Serbien, dem Kosovo, Albanien, Bosnien-Herzegowina, aus Österreich und Ungarn.

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