Musicalversion am Sonnabend am Richtweg

„Wickie“ geht in Bremen vor Anker

Das Veranstalter-Team hat „Wickie“ schon mal am Domshof gezeigt. Aber auf die Bühne kommt der wackere Wikingerjunge mit Helm und normalem Kostüm. - Foto: Kowalewski

Bremen - „Wickie“ ist auf Tour und geht in Bremen vor Anker. Der kluge Wikinger-Junge, bekannt für kluge Ideen, die den Erwachsenen in scheinbar ausweglosen Situationen helfen, ist seit Jahrzehnten ein Klassiker. „Wickie – Das Musical“ bringt den kleinen Helden und die starken Männer mit viel Musik morgen, Sonnabend, auf die Bühne des Musicaltheaters am Richtweg. Los geht’s um 14 Uhr.

Viele Menschen halten „Wickie“ für ein Mädchen, sagt Wiebke Schumacher von „Dreamcatcher Live Entertainment“, die das Musical gemeinsam mit „Studio 100 Entertainment“ produzieren. Und das liegt ihrer Meinung nach an einer bestimmten Zeile in der deutschen Version des Titelsongs. „Dort heißt es: ,Zieh‘ fest das Segel an.‘ Man verstehe aber auch leicht: ,Sie fässt das Segel an.‘“

30 Charaktere singen während der knapp 100-minütigen Show. Der Titelsong „Hey hey Wickie“ ist auch im Programm neben 15 eigens komponierten Liedern. Die musikalische Leitung übernimmt der Komponist und Produzent Thomas Schwab. „Eigentlich ist ,Wickie‘ seit den 70ern ein Dauerbrenner und immer aktuell. Das gucken alle Generationen zusammen, die Geschichten werden immer wieder neu aufgelegt, mittlerweile auch computeranimiert“, sagt Schumacher. „Immer wieder zeigen die Geschichten, dass man Konflikte besser mit Köpfchen statt mit Gewalt lösen kann.“ Lydia Zahmel von Semmel Concerts fügt hinzu: „Eltern lassen die Kinder ,Wickie‘ unbesorgt gucken, weil sie wissen, was passiert, und dass die Handlung unbedenklich ist.“ Das Musical ist für Kinder ab vier Jahren geeignet.

Mehrere abwechslungsreiche Bühnenbilder werden zu einem Teil der Handlung. Vor den Augen der Zuschauer werden die Darsteller die Bühnenelemente parallel zur Show in das phantastische Drachenboot der Wikinger, das heimelige Dorf Flake, eine geheimnisvolle Eishöhle und weitere Handlungsorte umbauen. Mit dem Musicaltheater habe man einen optimalen Veranstaltungsort gefunden, sagt Zahmel. „Das Stück und die Kulissen müssen auf die Bühne passen. In der Glocke wäre es zu eng geworden.“ Auch die 1 400 Plätze passten gut. - mko

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