Weyher Fotograf legt neuen Bildband vor

Bremens Schönheit

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Blick in den Bremen-Bildband von Martin Stöver und Johann-Günther König, der auch mal hinter die Kulissen blickt. Hier zum Beispiel geht es um die Kaffeestadt Bremen.

Von Thomas Kuzaj. Bücher I: Das Frühjahr naht (hoffentlich), und mit ihm strömen erfahrungsgemäß noch mehr Touristen in die Stadt als in der kühleren Jahreszeit. Was bleibt ihnen als Erinnerung an Bremen? Ein Selfie hier, ein Foto dort?

Bücher I: Das Frühjahr naht (hoffentlich), und mit ihm strömen erfahrungsgemäß noch mehr Touristen in die Stadt als in der kühleren Jahreszeit. Was bleibt ihnen als Erinnerung an Bremen? Ein Selfie hier, ein Foto dort?

Nun, vielleicht auch ein gutes Buch. Der Schünemann-Verlag bringt am Dienstag, 1. März, einen neuen Bremen-Bildband auf den Markt, der für Bremen-Besucher von Interesse ist – aber nicht allein für sie.

Auf den 94 Seiten des Bands mit dem Titel „Bremen – Highlights“ lässt sich beim Blättern ein Spaziergang durch die Stadt unternehmen, und das ist ja auch mal was für Bremer und Buten-Bremer. Vom Marktplatz zum (und durchs) Rathaus, zu Besuch bei der Schaffermahlzeit und im Ratskeller, an Dom und Neptunbrunnen vorbei, durch den Schnoor und an die Schlachte, durchs Viertel zum Weserwehr, zum Freimarkt und zur „Breminale“, in die Überseestadt und in den Bürgerpark, ins Focke-Museum und zum Fallturm. Und so weiter, und so fort. Alles ins rechte Licht gerückt von dem Weyher Fotografen Martin Stöver – und aufgenommen zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten, so dass der Spaziergang auch zu einem Rundgang durch den bremischen Jahreslauf wird. Kurzum: Das Buch führt die Schönheit der Stadt vor Augen, und genau das soll es ja auch. „Bremen – Highlights“ kostet 12,90 Euro.

Die kurzen und gleichwohl sachkundig-informativen Texte zu den Bildern übrigens stammen von dem Bremer Schriftsteller Johann-Günther König („Friedrich Engels – Die Bremer Jahre“, „Bremen – Literarische Spaziergänge“, „Zu Fuß – Eine Geschichte des Gehens“). König, 1952 in der Hansestadt geboren, kennt die Bremer und ihre Eigenheiten. Und auch er weiß um die schönen Seiten seiner Heimatstadt.

Bücher II: Die von „Kultur vor Ort“ organisierte Gröpelinger Lesereihe „Das grüne Sofa“ – der „literarische Feierabend für Erwachsene“ – wird fortgesetzt. Nächster Termin: Dienstag, 15. März. Auf dem Sofa in der Stadtbibliothek West an der Lindenhofstraße nimmt dann (um 18.15 Uhr) der Neu-Gröpelinger Erwin Weide Platz.

Er stellt das Buch „Gehen, ging, gegangen“, den neuen Roman von Jenny Erpenbeck, vor. In dem Buch geht es um die Situation einer Gruppe afrikanischer Flüchtlinge in Berlin. Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Fragen wie diesen widmet sich Erpenbecks – so eine Vorschau – „Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen“, erzählt aus der Perspektive eines emeritierten Professors.

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