Wessels gibt konsularische Ämter ab

Diplomat aus Brinkum

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Gespiegeltes Leben: Bernd-Artin Wessels im Jahr 2011 bei der Präsentation seiner Autobiographie in Bremen.

Von Thomas Kuzaj. Diplomatie: Ende einer Ära – Bernd-Artin Wessels aus Brinkum beendet seine konsularische Tätigkeit in Bremen und Niedersachsen.

Diplomatie: Ende einer Ära – Bernd-Artin Wessels aus Brinkum beendet seine konsularische Tätigkeit in Bremen und Niedersachsen.

Rückblende. 1991 hatte die Republik Ecuador über das Auswärtige Amt beantragt, erneut ein Konsulat im Bundesland Bremen eröffnen zu dürfen. Als Amtsträger vorgesehen: Wessels, damals noch Mehrheitsgesellschafter der Scipio-Gruppe in Bremen, die auch Hauptaktionär der Atlanta AG war, der größten Bananenimportgesellschaft Europas.

Der Unternehmer, Mäzen und Kunstsammler, am 22. Juni 1941 im sächsischen Gräfenhain geboren, ist Ehrensenator der Hochschule Bremen und Ehrendoktor der Universität Sofia. Er war Vize-Präses der Bremer Handelskammer. 1992 war Wessels Schaffer und damit einer der Gastgeber der Schaffermahlzeit, 1995 wurde er zum „Bremer Unternehmer des Jahres“ gekürt, seit 1999 ist er Eiswettgenosse. 2011 brachte er seine Autobiographie „Mein Blick zurück nach vorn“ heraus.

Und obendrein war er – eben – Konsul. Seit 1992. Das Exequatur für den Amtsbereich Bremen bekam er damals aus den Händen von Bürgermeister Klaus Wedemeier (SPD), bevor ihn der Präsident der Republik Ecuador, Gustavo Noboa Bejarano, im Jahr 2000 dann zum Generalkonsul für die Bundesländer Bremen und Niedersachsen ernannte.

2001 wurde Wessels vom Konsularischen Korps des Landes Bremen zum Doyen gewählt. Dieses Amt gab er nach mehr als zehnjähriger Tätigkeit als Sprecher der in Bremen akkreditierten Konsuln 2011 ab, um sich – so die Formulierung – „auf den Rücktritt aus den konsularischen Ämtern vorzubereiten“. Und jetzt war es so weit. Wessels hat seine Ämter als Generalkonsul in Bremen und Niedersachsen abgegeben, das Generalkonsulat wird zunächst geschlossen. Am Freitag folgt die offizielle Verabschiedung des Generalkonsuls. Dazu wird Seine Exzellenz Jorge Jurado in Bremen erwartet, der Botschafter Ecuadors in Berlin. Während seiner Amtszeit hat Wessels, wie er sagt, neun Präsidenten des lateinamerikanischen Staates erlebt und sieben Botschafter. Botschafter Jurado dankt Wessels für die langjährige Zusammenarbeit zwischen Konsulat und Botschaft.

Porträts in der

Zentralbibliothek

Ausstellung: Ab Mittwoch, 22. Juli, stellt der Borgfelder Künstler Manfred Strauß seine Porträts unter dem Titel „Mensch, Farbe!“ in der Zentralbibliothek (Am Wall 201, früheres Polizeihaus) aus. Die Präsentation ist dann bis zum 29. August zu sehen. Eine Vernissage gibt es bereits morgen, Dienstag, um 19 Uhr. Es spricht der Kunstwissenschaftler Dieter Begemann.

„Manfred Strauß hat seine zeichnerischen und malerischen Fertigkeiten über viele Jahre neben seiner beruflichen Tätigkeit weiterentwickelt, in letzter Zeit auch durch Teilnahme am Weiterbildungsstudium der Hochschule Bremen“, heißt es in einer Vorschau der Bibliothek. „Seit mehreren Jahren setzt er sich mit der Acrylmalerei auseinander, wobei ihn besonders expressive Farben mit ihren Schattierungen faszinieren. In seinen großformatigen Porträts führt er die Farbvielfalt mit der nuancenreichen Ausdrucksfähigkeit des menschlichen Gesichts zusammen.“

Auftritt: „Wie soll ich sagen?“ Nun, sagen wir es mal so: „Wie soll ich sagen?“ ist der Titel des aktuellen Bühnenprogramm von Jürgen von der Lippe, und mit eben diesem Programm kommt von der Lippe am Sonnabend, 27. Februar 2016, ins Bremer Musicaltheater (Richtweg, Beginn: 20 Uhr). Das ist noch lange hin – aber so lange nun auch wieder nicht. Und vor allen Dingen ist es ein begehrter Termin. Die Nachfrage nämlich ist so stark, dass von der Lippes Management jetzt einen Zusatztermin arrangiert hat. Und der ist sogar noch etwas früher: Freitag, 26. Februar 2016 (ebenfalls: Musicaltheater).

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