Von Thomas Kuzaj

Wenn Worte wie Musik klingen

Bremen - · Literatur: „Ein wunderbarer Roman, der im ‚aufgeklärten‘ Wien des 18. Jahrhunderts spielt“, sagt Thalia-Filialleiter Volker Stuhldreher über „Am Anfang war die Nacht Musik“ (Piper Verlag) von Alissa Walser. Jetzt kommt die Autorin nach Bremen, um ihr Buch vorzustellen – am Mittwoch, 26. Mai, bei Thalia (Obernstraße 44). Beginn: 20 Uhr.

Nacht, Musik, Nachtmusik: Walsers Sprache klingt nach Musik und wie Musik. Sie erzählt von einem Arzt, dem ein scheinbar hoffnungsloser Fall übertragen wird. Er soll das Wunderkind Maria Theresia heilen, eine blinde Pianistin und Sängerin. Über ihre gemeinsame Liebe zur Musik lernen der Arzt und die Patientin, einander zu verstehen.

Alissa Walser, Jahrgang 1961, ist eine Tochter von Martin Walser. Sie studierte in New York und Wien Malerei. Seit 1987 lebt sie in Frankfurt am Main. Für ihre Erzählung „Geschenkt“ bekam sie 1992 den Bachmann-Preis und den Bettina-von-Arnim-Preis. Im Jahr 1994 erschien ihr Buch „Dies ist nicht meine ganze Geschichte“, im Frühjahr 2000 folgte der Erzählband „Die kleinere Hälfte der Welt“. „Am Anfang war die Nacht Musik“ ist ihr erster Roman.

· Vortrag: Das „Internationale Kulturforum Theater Bremen“ (IKTB) bekommt wieder Besuch – dieses Mal spricht ein Politiker, der aus der Hansestadt stammt: Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). Sein Thema am Freitag, 28. Mai: „Im Bund mit der Kultur“. Neumann Vortrag beginnt am Abend um 20 Uhr. „Darin wird er sich mit der Bedeutung der Kultur vor dem Hintergrund von Globalisierung und Finanzkrise ausein andersetzen“, erklärte eine Theatersprecherin. „Zudem wird Neumann auf die Rolle des Bundes im Bereich der Kulturpolitik und dem Verhältnis zu den Ländern eingehen sowie die Prioritätensetzung der Kulturpolitik des Bundes darstellen.“

Nach Neumanns Vortrag folgt eine Diskussion, die Noch-Intendant Hans-Jo achim Frey moderiert. Erwartet wird auch Handelskammer-Präses Otto Lamotte. Das IKTB empfängt seine Gäste in einer besonderen Szenerie – auf einer Probebühne am Goetheplatz. Anschließend geht es in „Bremens größtes Atelier“, sprich: in den Malersaal des Bremer Theaters.

· Kunst: „Kunstwerken auf der Spur . . .“ – einmal mehr stellt der Kunsthistoriker Detlef Stein ein Kunstwerk aus der Graphothek der Stadtbibliothek vor. Der Termin diesmal: Mittwoch, 26. Mai, 17 Uhr. Ort ist die Krimibibliothek in den Räumen der Zentralbibliothek (Am Wall 201, früheres Polizeihaus).

WWW.

piper-verlag.de/belletristik/buch.php?id=16112

thalia.de

theaterbremen.de

stadtbibliothek-bremen.de

graphothek.bremen.de

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