DFKI präsentiert Besuchern Robotersysteme

Vom Weltraum bis zur Tiefsee

Zu den Robotersystemen, die am „Tag der offenen Tür“ am Bremer DFKI-Standort zu sehen sind, gehört auch Laufroboter „Charlie“.J Foto: DFKI/Thomas Frank

Bremen - Sie können den Weltraum und die Tiefsee erkunden, Menschen bei der Arbeit ebenso wie im Alltag unterstützen und ihnen nach einem Schlaganfall helfen, sich wieder zu bewegen – die Einsatzmöglichkeiten von Robotern und intelligenten Technologien sind zahlreich.

Erforscht und entwickelt werden sie in Bremen von Wissenschaftlern des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Von ihrer Arbeit können sich Besucher beim „Tag der offenen Tür“ am Donnerstag, 28. Juni, im DFKI ein Bild machen.

Von 11 bis 17 Uhr haben Interessierte Gelegenheit, die Laborlandschaft des Bremer DFKI-Standorts in der Robert-Hooke-Straße 1 und 5 zu besichtigen – darunter die nach DFKI-Angaben europaweit einmalige Maritime Explorationshalle und die knapp 300  Quadratmeter große Weltraum-Explorationshalle. Sie können unterschiedliche Robotersysteme in Aktion erleben, etwa für den Einsatz in der Tiefsee, im Weltall und auch in der industriellen Produktion.

Zu den Höhepunkten des Tages zählt dem Forschungsinstitut zufolge der vierbeinige, affenähnliche Laufroboter „Charlie“, der als Teil eines Roboterschwarmes den „Valles Marineris“ auf dem Mars, das größte Grabenbruchsystem des Sonnensystems, erkunden soll. Außerdem präsentieren die Forscher ein mobiles Ganzkörper-Exoskelett sowie ein darauf basierendes Teilsystem, welches zukünftig zur rehabilitativen Therapie nach einem Schlaganfall zum Einsatz kommen soll.

Durch das Schaufenster zum Salzwasserbecken der Maritimen Explorationshalle können Besucher beobachten, wie Unterwasserroboter – ein schwimmendes sowie ein auf dem Grund fahrendes System – gemeinsam den „Meeresboden“ erkunden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist (außer für Gruppen ab 15 Personen) nicht notwendig. - vr

www.dfki-bremen.de

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