Welterbe und Freibeuter

Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“: Eisbahn feiert Premiere

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Fototermin auf der Teerhofbrücke: Freibeuterin Vanessa von Fogelvrei, die aus Martfeld stammt, und Chef-Gaukler Johannes Faget mit einer Zampogna – das ist eine italienische Sackpfeife, sprich: Italiens Antwort auf den schottischen Dudelsack.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Etwa drei Millionen Besucher werden in den nächsten Tagen und Wochen wieder in Bremen erwartet – vom 27. November bis einschließlich 23. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt und beim „Schlachte-Zauber“.

Die Märkte gelten als unschlagbare (touristische) Kombination – Glühwein, Kunsthandwerk und Karussells in der Welterbekulisse von Roland und Rathaus, dazu die historischen, maritimen und winterlichen Welten an der Schlachte. „Etwas, das man an anderer Stelle so nicht hat“, freut sich Dr. Jan-Peter Halves, Geschäftsführer der Einzelhandelsvereinigung City-Initiative. „Hier ist etwas ganz Eigenes entstanden.“ Die hohen Besucherzahlen zeigen, dass die Kombination ankommt.

„Die Vermarktung des Weihnachtsmarkts beginnt im Sommer – insbesondere bei den Busunternehmen“, so Halves. Im 100-Kilometer-Umkreis um Bremen wird zudem massiv geworben – im Hörfunk, mit Plakaten. 

Hier kommt sie hin – seit Donnerstag wird auf dem Ansgarikirchhof eine Eisbahn aufgebaut.

Um das Geschehen etwas zu entzerren, einen richtigen „Rundlauf“ zu schaffen und noch mehr für Familien anzubieten, gibt es in diesem Jahr etwas ganz Neues – auf dem Ansgarikirchhof ergänzt eine 300 Quadratmeter große Eislaufbahn ab Dienstag, 28. November, das Markttreiben. Der Eintritt kostet drei Euro, Kinder unter fünf Jahren zahlen nichts. Schlittschuhe lassen sich für drei Euro direkt an der Bahn ausleihen.

Zum Weihnachtsmarkt rund um den Roland gehören 181 Stände, Buden und Karussells. Exakt fünf Karussells, 25 Süßwarengeschäfte, 16 Ausschankbetriebe und 47 (Achtung, Behördendeutsch!) „Geschäfte mit kulinarischen Angeboten zum sofortigen Verzehr“ sind unter anderem dabei. Und 37 Anbieter von Kerzen, Hüten, Honig, Schreibwaren. Natürlich gibt es auch Weihnachtsschmuck.

Eröffnung am Montag, 27. November

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt mit einer Feierstunde, die am Montag, 27. November, um 16 Uhr im St.-Petri-Dom beginnt. Dompastorin Ingrid Witte begrüßt in ihrer Ansprache dann alle Gäste und Schausteller. Es singt der Knabenchor der Liebfrauenkirche. 

Anschließend wird er offiziell angeknipst, der große Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Das erledigt eine große Koalition: Bürgerschafts-Vizepräsident Frank Imhoff (CDU) und Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD).

Seit Tagen wird rund um den Roland aufgebaut und eingeräumt. Seit zwei Wochen schon wird bei Wind und Wetter und oft bis in die Nacht an der Schlachte geschraubt und gehämmert. Für die 97 Stände des nunmehr 14. „Schlachte-Zaubers“ müssen „80 Kubikmeter Holz bewegt werden“, sagt Chef-Gaukler Johannes Faget (Fogelvrei-Produktionen, Hassel).

Zeitreise in vergangene Jahrhunderte

Geboten wird im Hanse-Freibeuterdorf „eine Zeitreise vom 9. bis zum 18. Jahrhundert – winterlich, maritim und historisch geht‘s zu“. Entsprechende Musik und passendes Kunsthandwerk inklusive. Eröffnung: Montag, 27. November, 18 Uhr, mit Freilichtschauspiel (Teerhofbrücke) und Höhenfeuerwerk.

Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“, 27. November bis 23. Dezember. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 10 bis 20.30 Uhr (Nachlaufzeit bis 21 Uhr), freitags und sonnabends 10 bis 21 Uhr (Nachlauf bis 21.30 Uhr), sonntags 11 bis 20.30 Uhr (Nachlauf bis 21 Uhr).

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