Kundgebung am Mercedes-Werk

Feuerwerk zum Metaller-Warnstreik

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Um kurz nach 0 Uhr verließen die Mitarbeiter das Werk.

Bremen - Pünktlich zum Ablauf der Friedenspflicht haben am Freitag um Mitternacht die ersten Warnstreiks in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie begonnen. Allein in Bremen beteiligten sich knapp 2000 Arbeitnehmer von Daimler und Lear. 

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Insgesamt haben mehr als 3000 Beschäftigte der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie ihre Arbeit niedergelegt. Arbeitnehmer aus 50 Betrieben in Bremen, dem nordwestlichen Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein haben am frühen Morgen gegen den laufenden Tarif demonstriert, sagte Heiko Messerschmidt, Pressesprecher der IG Metall Küste. In Bremen wurde ab 0.05 Uhr zum Streik aufgerufen. Vor dem Mercedes-Werk gab es eine Kundgebung. Unterstrichen haben die Demonstranten ihre Forderungen mit einem Feuerwerk im Nachthimmel.  

Am Donnerstag war die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die 140.000 Beschäftigten der Metall- und Elektronindustrie in Lübeck ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der Arbeitgeberverband Nordmetall bot Einkommenserhöhungen in zwei Stufen, die sich für 24 Monate auf 2,1 Prozent summieren, sowie Einmalzahlung von 0,3 Prozent.

In Niedersachsen legten insgesamt 700 Mitarbeiter ihre Arbeit nieder, in Schleswig-Holstein waren es 600 Beschäftigte. In Hamburg gab es nächtliche Streiks bei Still, Hydro, Arcelor Mittal und den größten mit 300 Teilnehmern bei Mercedes.

dpa/jom

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