Warmes Wasser

„City-Triathlon“: Sport-Spektakel in der Überseestadt

Erfrischung aus Helferhand: In der ersten und zweiten Laufrunde des „Olympic Triathlon“ bekommen die Sportler in der Überseestadt Becher mit Wasser gereicht. Foto: KOWALEWSKI

Bremen - Von Martin Kowalewski. Sonnig, windig, gemütlich, so ist das Wetter beim „Gewoba-City-Triathlon“ in der Überseestadt. Gar nicht ungemütlich auch das Wasser im Becken des Europahafens. Mit 22,1 Grad war es am Morgen schon recht warm – mit Folgen.

Denn ab 22 Grad dürfen keine Neoprenanzüge getragen werden. „Wir haben das zum ersten Mal in acht Jahren, dass keine Neoprenanzüge erlaubt sind. Das Neopren soll die Schwimmer vor Kälte schützen. Es gibt aber auch einen leichten Auftrieb“, sagt Projektleiter Jan Brüning (37). Damit schwimme es sich leichter. Darum würden sich die Sportler nicht unbedingt über das Verbot freuen.

Tim Wedemeyer (33) aus Bremen stört sich am Neoprenverbot nicht. „Ich trainiere auch ohne Neoprenanzug“, sagt er vor dem „Olympic Triathlon“ (1 500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen) mit 260 Teilnehmern.

Die Männer unter 50 starten mit roten Bademützen, die Männer über 50 und die Frauen mit weißen. Das rote Feld zieht sich weit auseinander. Nach gut zehn Minuten geht der erste Schwimmer in die zweite Runde. Dann kommt eine Minute niemand. Dann zwei weitere Schwimmer, kurz darauf eine kleine Gruppe. Hinten im Feld der Unter-50-Jährigen mischen sich rote und weiße Bademützen. Ähnlich sieht es nach der zweiten Runde aus. Der Erstplatzierte läuft relativ allein die Promenade entlang zur Wechselstation, wo es auf die Räder geht.

Mit Goldmedaille: Nils Huckschlag (18) aus Bad Arolsen nahe Kassel. Foto: KOWALEWSKI

Die Radstrecke führt in Richtung Gröpelingen. Die Laufstrecke führt an die Schlachte und zurück, bereits ab dem „Chilli-Club“ in der Überseestadt kommen die Läufer an die Weser.

Nach zwei Stunden und 30 Minuten ist Alexander Ermer aus Dithmarschen in Schleswig-Holstein im Ziel. Danach gönnt er sich erstmal ein alkoholfreies Bier. „Das Laufen war am anstrengendsten, weil es auch als letztes dran war. Die Luft fühlte sich sehr feucht an.“ Richtig voll wird es an der Einstiegstelle im Europahafen zum „Volkstriathlon“ mit 440 Teilnehmern und dem Staffeltriathlon mit 77 Teilnehmern.

Gewoba-City-Triathlon in Bremen

Schwimmen, Laufen, Fahrradfahren – der Triathlon verlangt viel von den Sportlern © Martin Kowalewski
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Andreas Leder (52) aus Süstedt bei Bruchhausen-Vilsen freut sich auf die Strecke und setzt sich nicht unter Druck. „Ich will einfach durchkommen“, sagt er. Ihm gefallen alle drei Disziplinen gleich. Er freut sich über die vielen Zuschauer. Nach Veranstalterschätzungen sind es etwa 15 000. Drei Teilnehmer aus Verden teilen sich die Disziplinen: Sarah (26) schwimmt, Ralf (60) radelt, Anna (26) läuft – ein buntes Team beim Staffel-Triathlon.

Nils Huckschlag (18) aus Bad Arolsen in der Nähe von Kassel holte derweil mit 1:02,28 Stunden in seiner Altersklasse den ersten Platz der Herren bei den in die Veranstaltung integrierten Deutschen Meisterschaften (mit 267 Teilnehmern). „Die Strecke war gut, sehr flach“, sagt er, nachdem er seine Goldmedaille bekommen hat. „Die Wendepunkte waren gut. Man konnte gut sehen, wie weit man von den Konkurrenten weg ist.“

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