Westseite fast fertig

Pendler-Einfallstor Bremen Habenhausen: Arbeiten liegen voll im Plan

Bauarbeiter sind auf einer Straßen-Baustelle an der Habenhauser Brückenstraße aktiv.
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Am Knotenpunkt Borgwardstraße in Habenhausen sind bislang neue Ampeln, Beleuchtungsmasten und eine Verkehrsinsel aufgebaut worden. Insgesamt nimmt der Umbau der Habenhauser Brückenstraße immer konkretere Formen an.

An der Habenhauser Brückenstraße wird sei vergangenem Sommer gebaut. Die gute Nachricht für alle Pendler aus dem Süden: Alles läuft rund.

Bremen – Der Umbau der Habenhauser Brückenstraße im Bremer Süden, vielbefahrenes Einfallstor für Pendler aus dem Umland, nimmt immer konkretere Formen an. Von den insgesamt zwölf bei Beginn vorgesehenen Bauphasen sind mittlerweile drei abgeschlossen, die Abschnitte vier bis acht werden aktuell parallel fertiggestellt, sagt Christian Merl, Pressesprecher der ausführenden Planungsgesellschaft Deges.

Die Arbeiten liegen demnach voll im Plan.

Bislang, so Merl, haben Arbeiter auf dem etwa 2,1 Kilometer langen Teilstück zwischen Karl-Carstens-Brücke (Erdbeerbrücke) und Autobahnzubringer Arsten unter anderem einen Teil des Fahrbahnoberbaus – also Decke und Tragschicht – um rund 80 Zentimeter abgetragen und erneuert. Abgeschlossen ist zudem der Ausbau der sogenannten Nebenanlagen im westlichen Bereich (in Richtung Zubringer) der beiden Knotenpunkte zwischen Habenhauser Brückenstraße und Habenhauser Landstraße sowie der Borgwardstraße. Die Fahrbahnen wurden verbreitert und teilweise auch in der Lage verschwenkt, erklärt Merl. Dazu musste der bis dahin mittig verlaufende Grünstreifen auf dem insgesamt etwas mehr als 26.000 Quadratmeter großen Areal „verschlankt“, also kleiner, werden.

Fertigstellung in Habenhausen weiterhin für Anfang 2022 geplant

Somit stehen nach Fertigstellung, die weiterhin für Februar 2022 vorgesehen ist, jeweils zwei Geradeausspuren in beide Fahrtrichtungen zur Verfügung. Bislang war es je Seite nur eine Spur. Zusätzlich wurden an beiden Kreuzungen Links- und Rechtsabbiegerspuren eingerichtet.

Neben Tausenden von Privatfahrzeugen, die die vielbefahrene Straße vor dem Umbau täglich befuhren, nutzen auch zwei Buslinien die Strecke. Für die Linie 27 wurden zwei Haltestellen, für die Linie 22 bisher eine Haltestelle neu eingerichtet, eine weitere ist aktuell im Bau. Zusätzlich bereits an Ort und Stelle: eine neue Verkehrsinsel an der Kreuzung Borgwardstraße sowie Beleuchtungsmasten und Ampelanlagen. Im weiteren Verlauf der Arbeiten kommt eine zusätzliche Verkehrsinsel an der Habenhauser Brückenstraße hinzu, die alte weicht.

Staus und Wartezeiten sind bis zum Ende der Arbeiten in Habenhausen nicht zu vermeiden, heißt es von der ausführenden Planungsgesellschaft Deges.

Sobald weitere Beleuchtungsmasten und noch fehlende Ampelanlagen angebracht sind und auch die Fahrbahnmarkierungen auf der dann komplett fertigen Westseite aufgebracht wurden, wechseln die Arbeiten voraussichtlich ab Anfang Juli auf die seit August 2020 als Fahrbahn genutzte Ostseite. Der Verkehr wird auf die dann sanierte Westseite umgeleitet.

Bis auf den harten Winter, der die Arbeiter Anfang des Jahres zwang, den Komplett-umbau für etwa vier Wochen ruhen zu lassen, stellte das Vorhaben die Planer bislang vor keine unvorhersehbaren Probleme, erklärte Merl. Kurzum: „Die Arbeiten liegen im Zeitplan.“ Für das gesamte Vorhaben, von dem sich die Planer einen besseren Verkehrsfluss versprechen, sollte es zum A281-Ringschluss zwischen Neuenlander Ring und Autobahnzubringer Arsten kommen, sind etwa sechs Millionen Euro Kosten eingeplant. Rund 30 Prozent davon übernimmt der Bund.

Vereinzelte Staus und längeren Wartezeiten in den Knotenpunkten

An der Verkehrssituation ändere der bislang problemlose Baufortschritt jedoch nichts. „Bedingt durch die erforderlichen Einschränkungen während der Bauphase gibt es und wird es auch zukünftig – wie vor Baubeginn öffentlich dargestellt – zu vereinzelten Staubildungen und längeren Wartezeiten in den Knotenpunkten kommen“, heißt es bei der Planungsgesellschaft Deges. Dieser Umstand werde bis zur Vollendung der Baumaßnahme auf der „hochbelasteten Hauptverkehrsstraße“ nicht zu vermeiden sein, sagt Christian Merl.

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