Andreas Hübscher bei „Wissen um 11“

Vision und Machbarkeit

Jens Piezunka besucht heute an Bord seinen Bruder Dirk.
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Jens Piezunka besucht heute an Bord seinen Bruder Dirk.

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Um das Thema „Schifffahrt und Umwelt“ geht es am Sonnabend, 9. März, in der Reihe „Wissen um 11“ im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 9).

Referent ist ein Mann mit dem schönen Namen Andreas Hübscher. Der genaue Titel seines Vortrages heißt „Schifffahrt und Umwelt – Konflikt und Notwendigkeit – Vision und Machbarkeit“. Hübscher ist Projektleiter der Abteilung Maritime Wirtschaft und Verkehr des Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL). Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich von Marktanalysen, Prognosen und Machbarkeitsstudien sowie Kosten- Nutzenanalysen und im Bereich von maritimen Umwelttechniken und Umweltvorschriften. Seine Analysen erstellt er für Reeder, Verbände, Umweltbehörden, das Verkehrsministerium und diverse EU-Projekte. Im Vortrag geht es um die Umweltanforderungen, die an die internationale Seeschifffahrt gestellt werden. Hübscher referiert über technische Möglichkeiten, die derzeit einen nachhaltigen Transport von Waren und Personen über See garantieren. Ist das Seeschiff einer der umweltfreundlichsten Verkehrsträger, welchen Beitrag leistet die Seeschifffahrt zum internationalen Umweltschutz? Das sind weitere Fragestellungen, mit denen sich der Referent befasst. Außerdem stellt er visionäre Konzepte und Entwürfe vor, deren Umsetzung eine umweltfreundlichere Seeschifffahrt sichern soll. Beginn ist wieder um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

· Brüderlich geht es heute, Montag, in der Reihe „Jazz on Board“ auf dem Theaterschiff an der Tiefer vor. Saxophonist Dirk Piezunka hat seinen Bruder Jens für 21 Uhr als besonderen Gast eingeladen. Jens Piezunka studierte zunächst am Hilversum-Conservatorium in den Niederlanden und später an der Hochschule für Künste in Bremen. Auftritte mit verschiedenen Formationen zwischen Jazz und „Weltmusik“, unter anderem mit Joo Krauss, Thorsten de Winkel und Arkady Shilkloper, schlossen sich dem Studium an. Darüberhinaus arbeitete er als Theatermusiker am Oldenburger Staatstheater, am Theater Bremen und am Nationaltheater Mannheim. Der „Weltenbummler mit dem Bass“ hat mit seinem Jazzstreichquartett „String Thing“ ausgedehnte Tourneen in Afrika und Asien unternommen, heißt es in der Vorschau. Weitere Gäste heute sind Martin Flindt (Gitarre) und Oliver Spanuth (Schlagzeug).

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