Viotti-Sohn beim Konzert im Sendesaal

Dirigentenforum

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Feinarbeit mit dem Chef – Szene vom Dirigentenforum. Am Freitag, 10. Juli, folgt das Abschlusskonzert.

Von Thomas Kuzaj. Musik: Alle zwei Jahre bittet der Deutsche Musikrat zum Workshop für junge, talentierte Nachwuchsdirigenten – in diesem Jahr zum letzten Mal unter der Leitung des Bremer Generalmusikdirektors Markus Poschner, der (wie berichtet) ab der Spielzeit 2017/18 das Bruckner-Orchester Linz leiten wird.

Musik: Alle zwei Jahre bittet der Deutsche Musikrat zum Workshop für junge, talentierte Nachwuchsdirigenten – in diesem Jahr zum letzten Mal unter der Leitung des Bremer Generalmusikdirektors Markus Poschner, der (wie berichtet) ab der Spielzeit 2017/18 das Bruckner-Orchester Linz leiten wird.

Zum Finale des s gibt es, man ahnt‘s, ein Abschlusskonzert – es beginnt am Freitag, 10. Juli, um 20 Uhr im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee. Es dirigieren Stipendiaten des s, nämlich: Fergus Macleod (English National Opera), Christian Reif (New World Symphony Miami), Lorenzo Viotti (Student, Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar) und Vladimir Yaskorski (freiberuflicher Dirigent). Gespielt wird – mit den Bremer Philharmonikern – ein Brahms-Programm.

Lorenzo Viotti übrigens ist der Sohn des Dirigenten Marcello Viotti (1954 bis 2005), der von 1989 bis 1993 Generalmusikdirektor in Bremen war.

Der Eintritt zu diesem Werkstattkonzert ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an info@sendesaal-bremen.de oder telefonisch unter 0421/33005767 wird empfohlen.

Kino: In seiner Vorpremieren-Reihe „Film zum Sonntag“ zeigt das „Atlantis“ (Böttcherstraße) morgen, Sonntag, den Film „Kafkas ‚Der Bau‘“. Beginn: 20 Uhr. Das Werk des (mit dem „Kurzfilm-Oscar“ prämierten) Regisseurs Jochen Alexander Freydank ist die Verfilmung einer unvollendeten Geschichte von Franz Kafka. Bundesweit startet der Film am Donnerstag, 9. Juli. Unter den Darstellern sind Axel Prahl und Josef Hader.

„Der Endvierziger Franz hat sich in seinem Familien- und Berufsleben nahezu perfekt eingerichtet. Gemeinsam mit seiner Familie lebt er in einer gut ausgestatteten Eigentumswohnung“, heißt es in einer Vorschau. Und weiter: „Auf seine Unabhängigkeit ist er stolz, doch wird er von einer permanenten Angst geplagt, dass die von ihm aufgebaute Ordnung von anderen Menschen oder anderen ominösen Gefahren zerstört werden könnte. Franz beginnt sich zurückzuziehen. Er verbarrikadiert sich und verwandelt seine Wohnung in einen Bunker.“

Justiz: Adolf Claussen, Direktor des Arbeitsgerichts Bremen-Bremerhaven, war zum März in den Ruhestand gegangen. Jetzt gibt es eine Nachfolgerin. Dieser Tage hat Sonja Kettler die Leitung des Gerichts übernommen. Justizsenator Martin Günthner (SPD) erklärte, er freue sich über die Stellenbesetzung. „Nachdem Thorsten Beck Anfang Juni zum neuen Präsidenten des Landesarbeitsgerichts ernannt wurde, haben wir mit der Ernennung von Sonja Kettler alle Führungspositionen in der Arbeitsgerichtsbarkeit neu besetzt.“ Beim Landesarbeitsgericht war Präsidentin Sabine Kallmann in den Ruhestand gegangen – ebenfalls zum März.

Sonja Kettler, 1957 in Bremen geboren, machte nach der Schule zunächst eine Banklehre. Später studierte sie in Bremen Jura. 1991 trat sie in den Justizdienst ein und wurde im Januar 1995 zur Richterin am Arbeitsgericht ernannt. Zuletzt war sie ständige Vertreterin des Direktors des Arbeitsgerichts Bremen-Bremerhaven.

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