„Kultursommer Summarum“ geht in die nächste Runde

Viel Theater und Musik überall in Bremen

Zwei Straßenkünstler und viel Wasser.
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Startschuss mit „Splash“: Das Programm der Straßenkünstler von „Belle Etage“ dreht sich mit viel Spaß und Humor um zwei liebevolle Figuren.

Der Bremer „Kultursommer Summarum“ geht in seine zweite Saison. Das Open-Air-Programm ist bis Ende August vollgepackt mit Theaterstücken und Konzerten.

Bremen – 40 Spielorte, mehr als 200 Veranstaltungen und mehr als 150 Konzerte – es geht wieder was im Bremer Sommer. Es geht sogar jede Menge. Der „Kultursommer Summarum“ ist vollgepackt mit einer Vielfalt aus Theater, Musik, Akrobatik, Figurentheater, Tanz und Clownerie, sagt Renate Heitmann, die sozusagen Regie im Open-Air-Programm führt, das ein „einzigartiges Kulturnetzwerk“ auf die Beine gestellt hat.

Aus einem 2020 initiierten Notfallplan für eine Pandemie-Saison sei ein Publikumsmagnet geworden. Gespielt wird vom 29. Juni bis 29.  August im Bürgerpark, auf dem Marktplatz, im Licht-Luft-Bad auf dem Stadtwerder, in der Pusta-Stube im Oberblockland, am Lankenauer Höft, in der Neustadt, in Blumenthal, Gröpelingen und Schwachhausen.

„Die Stadt braucht Kultur“, sagt Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz. „Die Stadt lebt Kultur.“ Das Projekt „Kultursommer“ habe Türen geöffnet, sagt Markus Siebert („Festival Nord nach West“). „Künstler durften auf einmal wieder spielen.“ Die Straßenkünstler vom „Festival Nord nach West“ eröffnen den „Kultursommer Summarum“ am Dienstag, 29. Juni, in der „Schaulust“ (Beim Handelsmuseum 9) um 20  Uhr mit dem Straßenkünstler-Duo „Belle Etage“und seinem Varietéprogramm „Splash“.

„Die Stadt lebt Kultur“

Die Bremer Shakespeare Company spielt wieder auf der Melcherswiese im Bürgerpark. Bei „Shakespeare im Park“ gibt es in dieser Saison Dramen und Tragödien jeweils im Doppelpack mit gut einstündigen Vorstellungen um 18.30 und 20.30 Uhr: Los geht es mit der zweisprachigen deutsch-türkischen Produktion „Coriolanus“ (2. Juli). Es folgen „Sommernachtstraum“ (3. und 18. Juli), „Hamlet“ (14. Juli), „Doktor Faustus für Zwei“ (15. Juli), „Midsummer“ (16. Juli), „Das Wintermärchen“ (17. und 21. Juli), „König Lear“ (22. Juli) und „Wie es Euch gefällt“ (23. Juli). Schließlich gibt es „Brot und Spiele“ (24. Juli). Schauspieler treffen auf der Bühne auf Kämpferinnen des Studios „Grapple & Strike“. Shakespeares Wortgewalt trifft auf physische Gewandtheit. Auf dem Theaterberg in den Wallanlagen gibt es unter anderem ein Kindertheaterprogramm (28. Juli bis 8. August). Das Festival „Summer Sounds“ wird aus der Neustadt ans Lankenauer Höft verlegt.

„Brot und Spiele“

Und es gibt im Rahmen des Kultursommers einen „frischen und vielschichtigen“ „Bremer Musiksommer“ mit mehr als 150 Konzerten voller Vielfalt und Qualität, sagt Organisator Reinhart Hammerschmidt. Das Programm, das vom Bund aus dem Topf „Neustart Kultur“ gefördert wird, beginnt am 1. Juli mit „La Traviata“ auf dem Marktplatz (18.15 Uhr), „Liede und Bohn“ im Bürgerhaus Mahndorf (20 Uhr) und „Jazz meets Carillon“ (20.30 Uhr) in der Simon-Petrus-Kirche in Habenhausen.

Tickets für die Veranstaltungen gibt es über Nordwest-Ticket (0421/36 36 36).

Das komplette Programm im Netz:

www.sommer-summarum.de

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