Aufgeflogen 

Goldschmuggel in der Babywindel

Bremen - Goldene Armreifen, Ohrringe und Armketten mit einem Gesamtwert von knapp 6.000 Euro wollte eine 62-Jährige in einer Babywindel aus der Türkei über den Bremer Flughafen am Zoll vorbeischmuggeln. Das teilte ein Sprecher des Hauptzollamtes Bremen mit.

Beim Durchschreiten des Ausgangs für anmeldefreie Waren wurde sie zur Zollkontrolle gebeten. Bei der Prüfung des Gepäcks fanden die Zöllner den Angaben nach eine Babywindel und wurden misstrauisch. Zum Vorschein kam in der Windel der Goldschmuck. „Der Trick ist mittlerweile ein alter Hut“, sagt Jörg Winterfeld, Leiter des Bremer Hauptzollamts. „Bereits in früheren Fällen haben wir darin Goldschmuck entdeckt.“ 

Nach Zahlung der fälligen Steuer in Höhe von mehr als 1.200 Euro konnte die Frau ihren Goldschmuck mit nach Hause nehmen, so der Sprecher des Hauptzollamtes weiter. Auf sie kommt den Angaben zufolge jedoch ein Steuerstrafverfahren zu. Am gleichen Tag versuchten auch eine 25-Jährige und eine weitere 62-Jährige unabhängig voneinander, Goldschmuck im Werte von je mehr als 2.000 Euro an der Zollkontrolle des Flughafens vorbeizuschmuggeln, so der Sprecher. Beide mussten die fälligen Steuern von jeweils etwa 500 Euro zahlen. Auch gegen sie wurden Steuerstrafverfahren eingeleitet, hieß es. 

vr

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