Verschmelzung von Tanzstilen im Metropol-Theater

Breaking Salsa: „Das wird einfach krass“

+
Freuen sich auf die große Show im April: die Macher von „Breaking Salsa“, Tomy Pavlovic (von links), Kim Wojtera, Nathalie Waschulewski und Ratko „Rocky“ Pavlovic, im Foyer des Metropol-Theaters Bremen. 

Bremen - Von Steffen Koller. Zwei auf den ersten Blick komplett unterschiedliche Tanzstile, Weltmeister im Gepäck und eine Live-Band: Das ist das Konzept von „Breaking Salsa“, einer Show, die Salsa, Breakdance und andere Elemente vereint. Im April gastieren die Tänzer rund um die Bremer Weltmeisterin Nathalie Waschulewski im Metropol-Theater am Richtweg. Was das Publikum erwartet? „Das wird einfach krass“, hieß es am Donnerstag bei dem Ausblick auf die Show.

Ein Wagnis, eine Herausforderung, aber auch die Chance ihres Lebens – so in etwa könnte man zusammenfassen, was das Quartett aus den Breakdancern Tomy und Ratko Pavlovic, Salsa-Weltmeisterin Kim Wojtera und der mehrfachen Weltmeisterin in der Lateinformation, Nathalie Waschulewski, in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt hat. „Breaking Salsa“ nennt sich die Show, die die Geschichte eines Mädchens erzählt, das die großen Bühnen dieser Welt erobern will.

Nach rund zwei Jahren, in denen die Macher an allen erdenklichen Feinheiten getüftelt haben, kommt „Breaking Salsa“ jetzt auch nach Bremen. Und was gibt es zu sehen? Tomy Pavlovic sagt, es sei eine Mischung aus Gefühl und „immer drauf“ – und meint damit das Verschmelzen der klassischen Tanzstilen Salsa und Latino sowie von modernen Varianten des Breakdance, „Popping“ und Dancehall. Stile, die kaum unterschiedlicher sein könnten, finden sich nun auf der Bühne wieder. Und das Quartett ist überzeugt: „Unsere Show wird einfach anders.“

2018 feierte das Projekt erstmals Premiere in Hannover – und die Resonanz sei „überwältigend“ gewesen, berichtet Kim Wojtera. Also entschlossen sich die vier, „Breaking Salsa“ fortzuführen. Vier Termine stehen auf dem Tour-Kalender für dieses Jahr, 2020 sollen es bereits 16 Stationen werden.

Viele zum Teil preisgekrönte Tänzer

Und damit die Show ein Erfolg wird, hat sich das Quartett neben den genannten Größen der Tanzwelt nicht nur weitere 18 zum Teil preisgekrönte Tänzer aus Spanien, Frankreich, Tansania und Kolumbien dazugeholt. Als I-Tüpfelchen wird das Ganze auch noch von der Live-Band des „Grammy“-nominierten Musikers Nené Vasquez begleitet. So ergibt sich laut Tomy Pavlovic „ein Gesamtkonzept, das die Show ausmacht. Einfach etwas richtig Cooles“.

Das Besondere an dem Projekt: Hinter der Show stecke „keine Produktionsfirma, die so was schon 20 Jahre macht“ – Choreographien, Lichtkonzepte, Kostüme und weitere Feinheiten wurden in Eigenregie erarbeitet. Das sei zwar „super stressig“ gewesen, sagt Ratko „Rocky“ Pavlovic, aber die Zuschauer des Metropol-Theaters könnten so auch eine „super-coole Show“ erwarten. „Wir haben sehr viel Herzblut und Energie reingesteckt. Nun hoffen wir, dass das Publikum das auch sieht“, meint Kim Wojtera, die anfügt: „Ich glaube fest daran, dass die Show funktionieren kann.“

„Breaking Salsa“ gastiert am Freitag und Sonnabend, 26. und 27. April, jeweils um 20 Uhr im Metropol-Theater Bremen. Tickets gibt es in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Werkstuner entdecken die Elektrifizierung

Werkstuner entdecken die Elektrifizierung

Wie ein Wein eine arme Region reich machte

Wie ein Wein eine arme Region reich machte

„Igel“ in Barnstorf feiert 30-jähriges Bestehen

„Igel“ in Barnstorf feiert 30-jähriges Bestehen

Drohende Eskalation: USA werfen Iran Angriff vor

Drohende Eskalation: USA werfen Iran Angriff vor

Meistgelesene Artikel

Schlägerei in der „Waterfront“: Großeinsatz nach Gerüchten um Schüsse

Schlägerei in der „Waterfront“: Großeinsatz nach Gerüchten um Schüsse

Kaisenhaus explodiert in Grolland – Frau rennt brennend aus Gebäude

Kaisenhaus explodiert in Grolland – Frau rennt brennend aus Gebäude

Bremer AfD: Ehemaliger Bundespolizist zum neuen Landeschef gewählt

Bremer AfD: Ehemaliger Bundespolizist zum neuen Landeschef gewählt

Kleine Weser: Wasserleiche ist ein etwa 30-jähriger Mann aus Bremen

Kleine Weser: Wasserleiche ist ein etwa 30-jähriger Mann aus Bremen

Kommentare