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Freedom Day in Bremen gestrichen – Corona-Regeln verlängert

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Von: Yannick Hanke

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Im Hintergrund sind die Bremer Stadtmusikanten zu sehen. Der Esel trägt eine Schutzmaske gegen Corona. Im Vordergrund weist ein Schild auf das Einhalten der 3G-Regel hin.
Kein „Freedom Day“ am 20. März 2022 in Bremen. Stattdessen werden die Corona-Regeln bis 2. April verlängert, in vielen Bereichen gilt somit 3G. (kreiszeitung.de-Montage) © Sina Schuldt/dpa/Martin Schutt/dpa

Nach Niedersachsen fällt der „Freedom Day“ auch in Bremen aus. Die Corona-Regeln fallen nicht ab 20. März weg, sondern werden bis Anfang April 2022 verlängert.

Bremen – Der Traum von einem „Freedom Day“ ist im Norden Deutschlands bereits geplatzt. Das Ende vieler Corona-Schutzmaßnahmen wird in Hamburg vertagt*, auch in Niedersachsen muss der „Freedom Day“ ausfallen. Das Länder-Duo wird nun durch Bremen zu einem Trio, wo dem die Pandemie-Regeln stattdessen verlängert werden.

Freedom Day in Bremen am 20. März 2022 fällt aus – stattdessen werden aktuelle Corona-Regeln bis 2. April verlängert

Wie ein Sprecher des Bremer Gesundheitsressorts am Dienstag, 15. März 2022, mitteilte, werden die aktuellen Corona-Regeln im nördlichen Bundesland tatsächlich bis zum 2. April verlängert. Dies hat zur Folge, dass in vielen öffentlichen Einrichtungen weiterhin die 3G-Regel greift. Hier erhalten nur die Menschen Zutritt, die geimpft oder genesen sind oder aber einen aktuellen, negativen Corona-Test nachweisen können, wie kreiszeitung.de berichtet.

In Clubs und Discos in Bremen wiederum greift durch den Wegfall vom „Freedom Day“ am 20. März weiterhin 2G-Plus. Das heißt, dass die Besucher geimpft oder genesen sein müssen und zusätzlich ein negativer Corona-Test benötigt wird. Die Ausnahme bilden Menschen, die bereits ihre Boosterimpfung erhalten haben. Für sie entfällt die Testpflicht.

Corona-Schutzmaßnahmen werden in Bremen, Hamburg und Niedersachsen verlängert – Freedom Day fällt aus

Der „Freedom Day“ am 20. März 2022 fällt in Bremen also weg. Durch die daraus resultierende Verlängerung der Corona-Schutzmaßnahmen bleibt auch die Maskenpflicht, beispielsweise im Einzelhandel, bis Anfang April bestehen.

In dieser Hinsicht stehen Bremen, Hamburg und Niedersachsen aber nicht allein dar. Der von Bund und Ländern im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) beschlossene „Freedom Day“, auf den in drei Schritten hingearbeitet werden sollte, wird bundesweit nicht in der geplanten Form zustande kommen.

Vorreiter Brandenburg: Auch hier fällt der Freedom Day aus – und Corona-Regeln werden möglicherweise sogar verschärft

Am Montag, 14. März, war Brandenburg vorgeprescht und hatte eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen im östlichen Bundesland angekündigt. Das Beibehalten der Corona-Regeln haben mittlerweile aber auch Bundesländer wie Bayern, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen verlauten lassen.

Die Corona-Regeln bis 2. April zu verlängern und den „Freedom Day“ am 20. März somit ausfallen zu lassen, wie es auch in Bremen der Fall ist, begründet sich durch einen Entwurf der Bundesregierung. Schließlich waren ab 20. März nur noch wenige allgemeine Schutzregeln, ein „Corona-Basisschutz“, vorgesehen.

Corona-Regeln wie in Bremen werden bis zum 2. April verlängert – zwei Wochen Übergangszeit zum Beschließen neuer Maßnahmen

Damit jedoch Regelungs- und Schutzlücken vermieden werden, sieht der Entwurf der Politik laut der dpa auch eine zweiwöchige Übergangszeit vor. Heißt in der Praxis: bisherige Corona-Regelungen der Länder wie 2G oder 3G können bis zum 2. April bestehen bleiben. Hiervon ausgenommen sind jedoch Kontaktbeschränkungen oder Teilnehmerobergrenzen für Veranstaltungen.

Am Freitag, 18. März, soll dann das neue Infektionsschutzgesetz beschlossen werden. Wie auch in Bremen, ist geplant, die Übergangszeit für das Beschließen von neuen Corona-Regeln zu nutzen. „Nach der Verabschiedung des Infektionsschutzgesetzes können der Senat und die Bremische Bürgerschaft in der nächsten Woche die weiteren Maßnahmen in Bremen diskutieren und verabschieden“, heißt es in diesem Kontext. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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