Verbotene Würgehölzer

Bundespolizei beschlagnahmt „Nun-Chaku“

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Chinesische Würgehölzer („Nun-Chaku“) sind in Deutschland verboten.

Bremen - Bundespolizisten haben am Bremer Flughafen aus dem Koffer eines 25-jährigen Mannes vor seinem Abflug nach London einen „Nun-Chaku“ sichergestellt. 

Weil es sich nach dem deutschen Waffengesetz um einen verbotenen Gegenstand handelt, wurde wegen des Besitzes der Würgehölzer eine Strafanzeige gefertigt. Der Lette gab an, den „Nun-Chaku“ zum Kampfsport zu verwenden und nicht gewusst zu haben, dass der Gegenstand in Deutschland verboten sei, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Den Angaben zufolge ist schon der Besitz einiger Gegenstände nach dem Waffengesetz verboten. Dazu gehörten Wurfsterne, Schlagringe, Stahlruten, Butterflymesser und Springmesser. Die Bundespolizei hat am Bremer Flughafen im Jahr 2016 insgesamt 21 Verstöße und im Jahr 2017 bisher 13 Verstöße gegen das Waffengesetz zur Anzeige gebracht. Hinzu kommen jährlich rund 7.000 gefährliche Gegenstände wie Nagelscheren und kleine Taschenmesser, die bei Luftsicherheitskontrollen entdeckt wurden und die nicht mit an Bord genommen werden durften, so der Sprecher. - je

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