Veranstaltungen in Bremen

Lieder vom Stadtleben, Big-Band-Musik und Fotokunst

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Der englische Folksänger Sam Carter tritt nächste Woche in Vegesack auf – es ist sein einziges Deutschlandkonzert.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Seit beinahe zehn Jahren lebt der englische Folksänger Sam Carter in London. Da wird es ja auch Zeit, dass er da mal rauskommt und was anderes sieht. Bremen zum Beispiel. Und richtig: Carter kommt nach Bremen. Schon bald sogar. Am Dienstag, 21. November, tritt er um 20 Uhr im „Kito“ (Alte Hafenstraße, Vegesack) auf.

Mit dabei hat er sein neues Album „How the City Sings“. Ein Stadt-Album, wie es heißt. Allerdings keines mit Liedern über Bremen, sondern eines mit Liedern über London. „Das Leben in der Metropole hat ihn zunehmend geprägt – auch und gerade im Kontrast zu seinen frühen Jahren in einer Kleinstadt in den Midlands“, heißt es bei „Bremen Zwei“ über den Gitarristen und Sänger Carter. 

Der Sender präsentiert den Auftritt, der zur renommierten Reihe „Sparkasse in Concert“ gehört. Der Abend in Bremen ist übrigens Carters einziges Deutschlandkonzert. „In Deutschland gilt er noch als Insider-Tipp. Ein exzellenter Song-Erzähler aus dem Herzen der aktuellen Folk-Songwriter-Szene Englands“, heißt es. Eintritt: 15 Euro. Tickets gibt es im Kito und bei „Ear“ (Vor dem Steintor).

Arrangements für einen besonderen Abend

Sängerin und Big-Band – die norwegische Singer-Songwriterin Torun Eriksen trifft auf das 13-köpfige „Ensemble Denada“. Ort der Begegnung ist der Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee. Und zwar am Sonnabend, 2. Dezember, um 20 Uhr. Musikalische Leitung: Frode Nymo. Und: Erlend Skomsvoll hat Eriksens Album „Grand White Silk“ für die große Live-Besetzung umarrangiert.

Es dürfte ein durchaus besonderer Abend werden, denn das „Ensemble Denada“ tritt normalerweise nicht mit Sängern auf. „Wenige Songwriter können ihre Lieder mit derart dezentem Selbstbewusstsein performen wie Torun Eriksen. Und das mit einer der besten europäischen Großformationen, die gerühmt wird für ihren Ensembleklang und eine Handvoll hervorragender Solisten“, so eine Sprecherin des Sendesaals. Eintrittskarten kosten den Angaben zufolge 25 Euro, ermäßigt 15 Euro. Zu haben sind sie unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Foto-Begegnungen in der Villa Sponte

Unter dem etwas eckigen Titel „…den Zauber der Begegnung…“ zeigt die Villa Sponte (Osterdeich 59b) Fotokunst von Gabi Ahnert, Sven Brandes und Andrea Stücke. Zu sehen ist die Ausstellung bis einschließlich Sonntag, 17. Dezember – und zwar dienstags, sonnabends und sonntags jeweils in der Zeit von 15 bis 18 Uhr. Thema der Schau: Begegnungen, Situationen und Möglichkeiten – und Geschichten, die sich daraus entwickeln können.

Auch bei der Begegnung von Bild und Betrachter, versteht sich. „Andrea Stücke inszeniert Hochzeitssituationen, Sven Brandes zeigt Porträtfotos von Besuchern der Suppenküche und Gabi Ahnert begegnet sich fotografisch sozusagen selbst“, erklärt ein Sprecher der Villa Sponte.

„Stimmungsvolle und zerstörte Landschaften“ präsentiert die Bremerin Ada Salinger, eine der Stammkünstlerinnen des Bürgerzentrums Neue Vahr, genau dort – nicht in einer zerstörten Landschaft, sondern eben: im Bürgerzentrum Neue Vahr an der Berliner Freiheit. Die Ausstellung dauert bis zum 7. Januar 2018, so Cynthia Hoedoro vom Bürgerzentrum. Eröffnung: Freitag, 24. November, um 19.30 Uhr. Anna Athenstädt spricht, musikalisch begleitet Alexander Herrmann die Vernissage mit Klaviermusik. Salinger malt vielfach kritische Bilder, ihre Themen sind Menschlichkeit, Umweltschutz, Naturverbundenheit, heißt es in einer Vorschau.

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