Veranstaltung auf drei Tage ausgedehnt / 200 Sitzungen und 200 Referenten

Pflegekongress mit mehr Programm

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Gut besuchte Messehallen: Wundkongress und Pflegekongress sind von zwei auf drei Tage verlängert worden.

Bremen - 2006 trafen sich 1500 Mediziner, Pflegekräfte und weitere Teilnehmer aus der Gesundheitswirtschaft erstmalig zu Austausch, Fortbildung und Networking beim Bremer Pflegekongress, inzwischen hat sich die Teilnehmerzahl verdreifacht. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 4700 Teilnehmer zum Pflegekongress und dem zeitgleich stattfindenden Deutschen Wundkongress in den Messehallen auf der Bürgerweide.

Seit 2008 hat er sich zur europaweit größten interdisziplinären Tagung auf dem Sektor Wundversorgung entwickelt. Aufgrund der stetig wachsenden Teilnehmerzahlen weiten die Veranstalter die Kongressdauer 2015 aus: Erstmals finden der Deutsche Wundkongress und der Bremer Pflegekongress drei Tage lang statt, von Mittwoch bis Freitag, 6. bis 8.Mai. „Die Verlängerung schafft Raum für mehr Programm“, sagt Projektleiterin Kordula Grimm.

Mehr als 200 Sitzungen stehen auf dem Programm. Darin informieren mehr als 200 Referenten über neue Aspekte, Erkenntnisse und Innovationen zu Themen der Pflege und Wundversorgung. Es gebe neue Formate wie „Meet the experts around the table“, bei dem mit renommierten Fachleuten über aktuelle Forschungsergebnisse diskutiert wird, aber auch neue Themen wie die Wundversorgung beim Tier, heißt es.

Erstmals beteiligen sich zudem vier Fachgesellschaften mit eigenen Sitzungen am Wundkongress: die Deutsche Dermatologische Gesellschaft sowie die drei Deutschen Gesellschaften für Lymphologie, Phlebologie und für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin.

Der Fokus des elften Bremer Pflegekongresses liegt auf Bewegung. „Sich selbstständig bewegen zu können, ist existenziell für das Wohlbefinden und für die soziale Teilhabe“, sagt Professorin Dr. Martina Roes, Beiratssprecherin des Pflegekongresses. Vorgestellt wird unter anderem ein Bremer Angebot, das nach Veranstalterangaben einzigartig im Nordwesten ist: die mobile geriatrische Rehabilitation. Die Reha, die nach Hause kommt, gibt es seit Herbst 2013 in der

Hansestadt.

je

www.bremer-pflegekongress.de www.deutscher-wundkongress.de

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