„Platzregen“ begeistert gemeinsam mit „Tante Luise und Herr Kurt“ / Menschenmassen strömen in die Vahr

„Vahrieté“ und Straßenkunst

Die Wort- und Körperkünstler „Tante Luise“ und Herr Kurt“ gehörten zu den Lieblingen der großen und kleinen Zuschauer beim „Vahrieté“ in der „Berliner Freiheit“.

Bremen - Von Viviane Strahmann· Es war kein Glucksen, auch kein Lachen – nein, die Zuschauer von „Tante Luise und Herr Kurt“ schrien ihre Begeisterung heraus. Das erste „Vahrieté“ in der „Berliner Freiheit“ zog am Wochenende wahre Menschenmassen an.

Die Augen der vierjährigen Lea strahlen, als ein Hauch von „La Strada“ mit Komik, Pantomime, Trapezkünstlern und Jongleuren durchs Einkaufszentrum weht: Die Tochter von Center-Manager Frank Springer ist schlicht begeistert. Ihr Vater nicht minder, denn schon zur Eröffnung des bunten Spektakels sind zahlreiche große und kleine Besucher in die „Berliner Freiheit“ in der Vahr geströmt, um die Straßenkünstler des Projekts „Platzregen“ sowie das Komiker-Duo zu erleben.

„Erleben“ ist dann auch wörtlich zu verstehen, denn die zwölf Künstler erklären gleich das gesamte Shopping-Center zur großen Bühne. Auf dem Trapez, dem roten Teppich und sogar vor der Fleischtheke zeigen sie Akrobatik, Wortwitz und musikalische Einlagen bis zum Flamencotanz. Einzelne Darbietungen und Walk-Acts verschmelzen zu einer Gesamtinszenierung, wenn die Künstler untereinander und mit dem Publikum agieren.

So darf sich die rüstige Besucherin Luise Grimm auch nicht wundern, dass sie sich ganz unverhofft mit Annemarie und Mechthild über Eierlikör, oder den „ach so lästigen Abwasch“ unterhält. Dagegen ärgert sich die Reinigungskraft von der „Putzkolonne 7“: „Wo so viele Leute sind, fällt ja auch eine Menge Dreck an“, schimpft Susanne Sonnenschein alias Tinka Klindtwort. Aber ihre Arbeit habe ja auch schöne Seiten: „Manchmal lächele ich die Leute einfach nur an, dann kommt etwas zurück. Manche scheinen aber auch an einer Art Wochenend-Depression zu leiden“, vermutet Frau Sonnenschein.

Mit Derartigem haben die meisten Kinder nicht zu kämpfen. Der kleine Lian staunt auf dem Arm von Papa Sebastian Nowak darüber, was die Körperkünstler „Tante Luise und Herr Kurt“ gerade für Späßchen treiben. „Beim Trinken bitte nicht so laut schlürfen. Unser Auftritt wird live übertragen“, so die ältere Dame, die angeblich in der Neustädter Delmestraße zu Hause ist. Von wo aus sie übrigens gleich mit ihrer gesamten Badezimmer-Einrichtung samt Buchsbaum angereist ist, um mit ihrem Partner, dem „Herrn Kurt“ (Ralf Schucht), wortgewandte und akrobatische Späße zu treiben.

WWW.

tanteluiseundherrkurt.de

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