Universität hofft auf weitere Förderung in der Exzellenzinitiative

„Besser als unser Ruf“

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Rektor Bernd Scholz-Reiter hofft, dass sich die Uni Bremen auch für die nächste Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern bewerben kann.

Bremen - Von Viviane Reineking. 45 Millionen Euro hatte die Universität Bremen vor drei Jahren mit ihrem Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“ in der Exzellenzinitiative eingeworben. 2017 läuft die Förderung von Bund und Ländern aus. Ob sich die Uni nochmals bewerben kann, ist bislang ungewiss.

Gestern zog Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter Bilanz und gab Einblicke in die zukünftige Strategie der Hochschule. „Vieles, was wir erreichen wollten, konnten wir mit den Mitteln aus der Exzellenzinitiative umsetzen“, so der Uni-Rektor, und nennt die Forschungsförderung in den Geisteswissenschaften. Doch ob sich die Universität mit ihrem neuen „Zukunftskonzept 2“ überhaupt erneut bewerben kann und unter welchen Bedingungen es eine Förderung gibt, dazu erwartet Scholz-Reiter erst in rund einem Jahr Genaueres. „Bund und Länder ringen um die Ausschreibungskonditionen.“

Der Rektor hofft, dass sich die neue Landesregierung in der Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern klar für eine erneute Bewerbungsmöglichkeit der Bremer Uni und eine zeitnahe Fortsetzung der Initiative positioniert. Er geht davon aus, dass die Bremer Politik auch wieder bereit ist, den notwendigen Eigenanteil zu tragen. Kann sich die Uni nicht erneut bewerben, befürchtet er „Nachteile für den gesamten Wissenschaftsstandort“.

Seit neun Monaten beschäftigen sich Arbeitsgruppen mit Ideen, wie sich die Uni, nach eigenen Angaben viertgrößter Arbeitgeber im Land Bremen, für den Nachfolgewettbewerb weiterentwickeln kann. Fest steht schon einmal: Unter dem Motto „Kooperative Universität“ wolle man mit außeruniversitären Forschungsinstitutionen, Schulen, Behörden und Unternehmen enger zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt stehen wieder die sechs Wissenschaftsschwerpunkte, darunter die Meeres- und Umweltwissenschaften, Logistik und Sozialwissenschaften sowie das Forschende Lernen.

Zurück in die Gegenwart: In Forschung und Lehre sei man gut aufgestellt, sagt Scholz-Reiter. So habe die Uni beim „Times-Higher-Education“-Ranking mit Platz 26 unter den 100 besten jungen Universitäten weltweit gut abgeschnitten – „ein Indikator für eine zunehmend internationale Sichtbarkeit der Bremer Universität“. „In der Lehre sind wir besser als unser Ruf“, sagt der Rektor. Um diese weiter zu stärken, hat die Uni zwei Anträge für die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ sowie den „Qualitätspakt Lehre“ gestellt. Aus diesem Topf hatte die Uni vor drei Jahren neun Millionen Euro erhalten.

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