„Union-Theater“ spielt in der Friesenstraße

„Die Nervensäge“

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Jochen Schmidtmeyer (l.) und Stefan Lüers in der Komödie „Die Nervensäge“.

Von Thomas Kuzaj. Theater: Das Bremer Kriminaltheater sucht eine neue Spielstätte, weil es – wie berichtet – zum Ende des Jahres die Immobilie an der Friesenstraße räumen muss. Bis dahin aber ist die Friesenstraße 16–19 noch Schauplatz einiger spannender Produktionen – so hat am 19. Februar um 20 Uhr die Bühnenfassung des Bestsellers „Auf der Spur des Bösen“ Premiere, in dem der Bremer Fallanalytiker und Profiler Axel Petermann Einblicke in die Arbeit eines Mordermittlers gibt.

Theater: Das Bremer Kriminaltheater sucht eine neue Spielstätte, weil es – wie berichtet – zum Ende des Jahres die Immobilie an der Friesenstraße räumen muss. Bis dahin aber ist die Friesenstraße 16–19 noch Schauplatz einiger spannender Produktionen – so hat am 19. Februar um 20 Uhr die Bühnenfassung des Bestsellers „Auf der Spur des Bösen“ Premiere, in dem der Bremer Fallanalytiker und Profiler Axel Petermann Einblicke in die Arbeit eines Mordermittlers gibt.

Und dann – abseits von Mord und Totschlag – ist da noch das „Union-Theater“, das in den Räumen des Kriminaltheaters ja eine regelmäßige Spielstätte gefunden hat. Und das heute, Mittwoch, um 20 Uhr ein neues Stück herausbringt, das dann bis zum Valentinstag, 14. Februar, zu sehen sein wird: „Die Nervensäge“, eine Komödie von Francis Veber. Regie: Brigitte Schönecker. Es spielen: Stefan Lüers, Ulrike Nitschke, Jochen Schmidtmeyer, Maren Schulz, Fabian Schulze und Karl-Heinz Wenzel.

Die Kriminalkomödie stammt aus dem Jahr 1970 und wurde mit Lino Ventura und Jacques Brel verfilmt. 1981 entstand die Hollywood-Version „Buddy, Buddy“ unter der Regie des großen Billy Wilder.

Von Hollywood zurück nach Bremen – ins Steintor, in die Friesenstraße. Worum geht‘s in der „Nervensäge“? Nun, darum: „Ralph hat eigentlich alles, was einen guten Profikiller ausmacht: Er ist routiniert, gewissenlos und schweigsam. Deshalb ist es für ihn ein Routineauftrag, als er einen Mafioso erledigen soll, der gegen seine Organisation aussagen will“, heißt es in einer Vorschau des „Union-Theaters“.

Und weiter: Ralph mietet sich in einem Hotel ein, das dem Justizpalast gegenüberliegt. Er nimmt von seinem Fenster aus den Kronzeugen ins Visier, um ihn – nun ja – zu liquidieren. „Doch aus dem minutiös geplanten Attentat wird nichts, denn im Zimmer nebenan scheitert der von seiner Frau verlassene Fotograf Pignon mit einem Selbstmordversuch“, heißt es in der Vorschau weiter. Um Aufsehen zu vermeiden und die Polizei fernzuhalten, beschließt Ralph, sich um den Selbstmordkandidaten zu kümmern. Und die Komödie nimmt ihren Lauf...

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