Union-Brauerei: Nostalgisches Comeback

Bier per Pferdewagen

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Die Brauerei-Gründer Markus Zeller (l.) und Lüder Kastens mit historischen Biergläsern.

Von Jörg Esser. Das Bier fließt wieder – in der Union-Brauerei, im angeschlossenen Braugasthaus und im Brauerei-Shop. Am Wochenende öffnet die Brauerei an der Theodorstraße in Walle wieder ihre Pforten. Ein Comeback nach fast 50 Jahren. Mit sechs Craft-Bieren, zu 100 Prozent gebraut und abgefüllt in Bremen. „Die Eröffnung wird mit bierigen Aktionen mit historischem Bezug begleitet“, sagen die beiden Gründer der „Freien Brau Union Bremen“, Lüder Kastens und Markus Zeller.

Das Bier fließt wieder – in der Union-Brauerei, im angeschlossenen Braugasthaus und im Brauerei-Shop. Am Wochenende öffnet die Brauerei an der Theodorstraße in Walle wieder ihre Pforten. Ein Comeback nach fast 50 Jahren. Mit sechs Craft-Bieren, zu 100 Prozent gebraut und abgefüllt in Bremen. „Die Eröffnung wird mit bierigen Aktionen mit historischem Bezug begleitet“, sagen die beiden Gründer der „Freien Brau Union Bremen“, Lüder Kastens und Markus Zeller.

Das Programm beginnt am Sonnabend, 19. Dezember, mit einer symbolischen Bier-Auslieferung. Ganz wie in alten Zeiten. Früher lieferte die Union-Brauerei – 1907 als Wirte-Union gegründet – das Bier fässer- und kistenweise mit dem Pferdewagen an die Gastronomen. Und jene Tradition soll am Eröffnungstag der „neuen Union“ gepflegt werden, heißt es. So wird der Pferdewagen in der Brauerei beladen und startet dort gegen 10 Uhr. Eine Stunde später soll das Gespann an der „Presse Bar Cuisine“ ankommen, gegen 12 Uhr dann am „Canova“ in der Kunsthalle. Danach geht‘s retour nach Walle, wo die Pferde gegen 13.30Uhr ausgespannt werden. Zeitgleich soll es laut Kastens und Zeller eine öffentliche Verkostung der neuen Biere in der Innenstadt und im Viertel geben, unter anderem am Goetheplatz (11.30 bis 13 Uhr). Die Probeschlucke werden aus einem Borgward und einem Goliath serviert – ein bisschen Historie für die Seele.

Die Union-Brauerei öffnet derweil am Sonnabend von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag, 20. Dezember, ihre Pforten für die Bremer und Buten-Bremer. Braumeisterin Doreen Gaumann (aus Sulingen) und Braumeister Kristof Herr erklären im Sudhaus und im Lagerkeller die Details zu den neuen Bremer Craft-Bieren. Küchenchef Johannes Raubold und Restaurantleiter Jonas Mömken stellen die Gastronomie vor.

Kastens und Zeller haben im März 2014 die Pläne für die Wiedereröffnung präsentiert. Dann wurde das Gebäude renoviert, die Gastronomie aus- und die Brautechnik eingebaut. Der historische Gebäudekomplex der Union-Brauerei gilt als Schmuckstück im Stil des ausklingenden Historismus – mit verputzten Fassaden, denen Sichtziegelmauerwerk Rahmen und Struktur gibt. Das Areal im Osterfeuerbergviertel ist 8000 Quadratmeter groß. Die neue Union-Brauerei besteht neben dem 2000-Liter-Sudhaus aus einem Gär- und Lagerbereich sowie einem Raum für die Abfüllung. Hinzu kommen ein „Ganzjahresbiergarten mit Glasdach“, ein Shop und ein „Erlebnisraum“.

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