Keramikmarkt in den Bremer Wallanlagen

Unikate für Haus und Garten

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Filigran bis ins Detail – ein Keramik-Insekt von Ross De Wayne Campbell aus Berlin.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Draußen nur Kännchen? Ja, schon, aber nicht nur! Sondern auch Vasen und Schalen, Teller und Gartenskulpturen, Töpfe und Tassen. Und, und, und. Erraten – einmal mehr laden Keramiker aus Deutschland, Holland und Belgien zum Keramikmarkt unter freiem Himmel ein. Zum mittlerweile 27. Mal, um ganz genau zu sein. Der Keramikmarkt öffnet morgen und Sonntag, 18. und 19. Juni, jeweils in der Zeit von 11 bis 18 Uhr – und zwar (wie gewohnt) in den Wallanlagen gegenüber der Kunsthalle.

45 Werkstätten sind mit von der Partie, darunter auch etliche aus dem Bremer Umland – Bassum, Oyten, Tarmstedt. Im Angebot: Unikate für Haus und Garten. „Hier zeigt sich das über viele Berufsjahre erworbene Wissen und das sichere Gefühl für die erforderlichen Techniken und Brennvorgänge“, sagt der Bremer Keramiker Peter Henning, der zum Organisationsteam gehört.

Rosen gehören traditionell zum Bremer Keramikmarkt.

Auf zwei der beteiligten Kunsthandwerker weist er ganz besonders hin: „Gundula Sommerer aus Flensburg stellt Objekte aus, die sie in dem komplizierten Raku- oder Kapselbrand-Verfahren herstellt. Das Spiel aus Erde und Feuer wird bewusst als gestaltendes Element eingesetzt.“

Und: „Ross De Wayne Campbell aus Berlin hat sich ganz auf Insekten spezialisiert. Ihre Qualität liegt in der naturgetreuen Nachbildung bis ins kleine Detail. Es ist erstaunlich, wie es ihm gelingt, sie so lebendig erscheinen zu lassen.“

Zusätzlich im Programm: Töpfern mit Kindern (Sonnabend und Sonntag ab 12 Uhr), eine Rosen-Verkaufsausstellung und eine Sonderausstellung mit dem schönen Titel „Draußen nur Kännchen“. Am Sonnabend gibt es zudem die traditionelle Tombola (Ziehung ab 16 Uhr).

www.bremer-keramik-markt.de

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